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Hier sind die Ergbnisse unserer Sportler zu finden

Wettkampfbericht Nürnberg & Lauingen

Hallo Athleten,

 

mittlerweile sind seit dem letzten Bericht bereits zwei Wettkämpfe vergangen. Eigentlich wollte ich schon viel früher über Nürnberg schreiben, allerdings hat es etwas gedauert bis alle kleinen Unklarheiten beseitigt waren. Warum es Unklarheiten gab? Weil Andrea zu schnell für die Zeitmessung war. Das näher zu erklären würde allerdings hier den Rahmen sprengen.

Nürnberg wurde aufgrund eisiger Wassertemperaturen kurzfristig zum Duathlon, zum Leid der guten Schwimmer und zum Glück der guten Läufer. Dabei galt es zum Auftakt 5km zu laufen, dann 20km um die Altstadt zu fahren und einen hochbrisanten 2,5km Lauf als Finale Entscheidung zu laufen. Auch oder gerade wir haben besonders davon profitiert, da wir mit drei guten Läufern doch recht gut aufgestellt waren. Da nur das Wasser kalt war, das Wetter sonst aber ziemlich angenehm und sogar teils sonnig, sind wir guten Mutes in den Wettkampf gestartet. Die Regionalliga wurde dabei gemeinsam mit der 2. Bundesliga Süd losgeschickt. Gleich vom Start weg haben die schnellen Läufer aus der Bundeliga und der Regionalliga ein Tempodiktat gegeben, welches nicht jeder mitgehen könnte. Gerade Andrea Mauri und Carsten Fries konnten jedoch von diesem hohen Anfangstempo profitieren. Andrea hat sich direkt an der Spitze positioniert und ist in der Spitzengruppe solide und kontrolliert gelaufen. Damit konnte er auch die erste Radgruppe aus beiden Ligen erwischen. Carsten musste sich in der Verfolgerrolle mit ein paar Nachzüglern behaupten. Leider haben diese den Schluss an die große Hauptgruppe nicht geschafft und Carsten musste mit dem abschließenden Lauf noch ein paar Plätze gut machen. Uwe konnte ebenfalls mit einem guten Auftaktlauf punkten, musste allerdings leider auf dem Rad eine Lücke reißen lassen und mit ein paar Versprengten, die sich um Patrik gesammelt hatten, Richtung abschließendem Lauf fahren. Bei Patrik sah der Auftaktlauf leider etwas anders aus. Er konnte zwar das hohe Lauftempo nicht ganz mithalten, verbesserte dafür seine Platzierung auf der Radstrecke und kämpfte sich Platz für Platz nach vorne.

Unterm Strich ist mit der Mannschaft ein solides Ergebnis zu Stande gekommen, und wir sind auf einem aufstrebenden 11. Platz gelandet.

In Einzelleistung bedeutet das:

1. Andrea Mauri 8.

2. Carsten Fries 38.

3. Patrik Wäldin 61.

4. Uwe Streb 62.

Bei 75 Angetretenen Sportlern in der Regionalliga.

 

 

Beim dritten Wettkampf der Saison in Lauingen stand ein Mannschaftswettkampf auf dem Programm. Dabei war der Wettkampf in zwei Teile geteilt. Am morgen fand ein Swim & Run über 850m-3km statt. Am Nachmittag folgte ein Bike & Run über 24km-2,7km. Dabei musste die Mannschaft immer zusammen bleiben und gemeinsam die Strecken überwinden. Um zwischen den Mannschaften einen ausreichenden Abstand zu schaffen wurde am Morgen im Minutentakt jede Mannschaft gestartet. Am Abend erfolgte ein Jagdstart der Mannschaften, bei dem die zeitlichen Abstände vom morgentlichen Wettkampf als Startordnung verwendet wurden.

Wir konnten uns als Mannschaft schon am Vormittag recht gut behaupten. Nach einem ein wenig unglücklichen schwimmen, bei dem die Mannschaft leider etwas zerrissen ist, folgte ein sehr guter Lauf. Wieder stach Andrea heraus und zurückfallende Teammitglieder unermüdlich wieder nach vorne geschoben. Dabei konnte sich der ASK vor den Mannschaften aus Schweinfurt und Fürth auf dem 10. Platz behaupten. Die Leistungen aller Mannschaften lagen dabei sehr dicht bei einander. Um das zu verdeutlichen kann man sich die Zeiten der Mannschaften anschauen und muss feststellen, dass den ersten und letzten Athleten lediglich 3:50min voneinander trennten, wobei ein Großteil der Zeit im Schwimmen gewonnen wurde.

Am frühen Abend fand dann der Bike and Run durch Lauingens Altstadt statt. Auf einer sehr schnellen Strecke wurde von Beginn an bei allen Mannschaften ein unglaublich hohes Tempo angeschlagen. Auf dem Rad versuchten wir ASKler den Abstand auf Holzkirchen zu verkleinern, allerdings war die Mannschaft aus Holzkirchen an dem Tag trotz hohem Durchschnittsalter sehr stark und wir konnten nicht uns nicht heranschieben. Patrik musste nach vier von sieben Runden der häufigen Fahrt an der Spitze Tribut zollen. Andrea übernahm die Führungsarbeit im Wind und sorgte zusammen mit Olaf für ein hohes Tempo. Kurz konnte sich Fürth durch starke Radleistungen an uns vorbei drücken. Allerdings hielt dies nicht lange und sie haben sich wohl etwas zu sehr aufgerieben, weshalb sie wenig später von uns zurück überholt werden konnten und nach dem Radfahrengeschlossen ausgestiegen sind. Bei dem abschließenden Lauf konnte unsere Ligamannschaft dann noch deutlich auf Amberg verkürzen, konnte aber leider nicht mehr vorbei kommen und hat so den starken 10. Platz verteidigt.

Die Mannschaft setzte sich in diesem Wettkampf aus:

1. Steffen Hase

2. Olaf Kleidon

3. Andrea Mauri

4. Uwe Streb

5. Patrik Wäldin

zusammen.

 

Abschließend bleibt noch zu bemerken, dass Lauingen ein gut organisierter schöner Wettkampf war. Der Swim and Run morgens war dabei am Lauinger See etwas unspektakulär, aber der Bike and Run in der Altstadt war einfach super. Viele Zuschauer und eine spektakuläre Strecke haben ein super Feeling vermittelt.

Patrik bei der Challenge Walchsee

Am 02.09.2012 war es soweit, die lang ersehnte Challenge Walchsee stand an.

Früh wurde dabei aufgestanden, um in ruhe zu frühstücken und letzte Vorbereitungen zu treffen sowie eine lockeres Aufwärmprogramm zu absolvieren.

Am morgen früh habe ich leider schon einen flauen Magen gehabt, was für mich eigentlich nicht normal ist. Ich habe das aber der Nervosität zugeschrieben die sich doch langsam aber sicher breit machte. Nach einer guten Portion Haferflocken ging es an das Einlaufen mit ein wenig Lauf ABC. Das schöne an meinem Hotel war, dass es lediglich 500m vom Schwimmeinstig entfernt war und ich mich bereits im Zimmer in den Neo zwängen konnte.

Um 8 Uhr war es dann soweit und die erste Startwelle aus Profis und Amateuren die unter 4:30 finishen wollten. Ich durfte um 0810 mit der 2. Welle aus Altersklassenathleten der AK 1&2 sowie alle Senioren und alle Frauen.

Da ich noch ein paar befreundete Athleten getroffen habe konnte ich die Nervosität in einem lockeren Gespräch ein wenig bekämpfen. Nach dem der Startschuss der ersten Welle musste ich aber langsam zum einschwimmen. Kurz vor dem Wasserstart im Walchsee wollte irgendwie keiner an die Startleine in die erste Reihe. Demnach bin ich in die erste Reihe geschwommen um mich überraschen zu lassen wie viele Starter mich überschwimmen würden. Dies geschah auch relativ zügig doch nicht in dem Maße mit dem ich gerechnet hatte. Ich konnte mich im Mittelfeld meiner Startgruppe relativ gut halten. Insgesamt hat sich das schwimmen auch recht locker und trotzdem zügig angefühlt. Umso überraschter und enttäuschter war ich im nachhinein, dass ich nur eine 37:50 geschwommen bin. Allerdings stellte sich später raus, dass die Bojen falsch gesetzt waren und die Strecke statt 1,9km 2,1km lang war.

Der Wechsel vom schwimmen aufs Rad hat Problemlos geklappt, auch wenn das Prinzip mit dem Wechselzelt und den Wechseltaschen erst mal recht ungewohnt war. Da es aus dem ca. 19°C warmen Wasser an Land bei nur 13°C weiter ging, habe ich mich entschlossen die Windjacke beim Radfahren über zu ziehen.

Auf dem Rad lief es schon auf den ersten Metern einfach super. Ich habe meinen Rhythmus direkt gefunden und meine Beine fühlten sich großartig an. In der ersten Radrunde musste ich mich beherrschen nicht zu überziehen. An den 3 Anstiegen habe ich bewusst einen Gang zurück geschalten um die Beine für das Laufen zu schonen.

Nichts desto trotz standen zum Schluss der Radstrecke eine 2:30:00 für 92,5km auf dem Tacho, was der 145sten Radzeit over all entspricht. In meiner Altersklasse entsprach das wenigstens der 25. Radzeit.

Nach dem Radfahren habe ich aber schon gemerkt das mein Magen nicht so richtig mitspielt. Auf den ersten Metern beim Lauf waren meine Beine noch sehr locker und das GPS musste mich auf 4:30min/km bremsen damit ich nicht überziehe. Aber auf den ersten 500m habe ich bereits erste Magenkrämpfe bekommen, konnte aber die Geschwindigkeit noch gut halten. Nach etwas mehr als einem Kilometer aber waren meine einzigen Gedanken noch, wo an welchem Haus kann ich klopfen um eine Toilette zu benutzen. Zum glück waren nach etwas weniger als 2km auf der Strecke 2 Dixi-Toiletten. Diese Toilettenhäuschen musste ich im verlaufe des Laufs leider auch drei mal aufsuchen. Auf den ersten 10km konnte ich dann noch relativ gut mein Tempo halten. Danach bin ich jedoch eingebrochen. Die Beine wurden langsam schwerer und der Magen wurde nicht besser sodass ich das Gefühl hatte keine Energie mehr zuführen zu können. Dahingehend kamen dann auch die Motivationstiefs aus denen ich mich immer wieder raus ziehen musste. Meine Laufzeit war daher mit 1:50h eher bescheidener Natur.

Tobi beim Werbellinsee-Triathlon auf dem Treppchen

Als Vorbereitung für die Langdistanz in Almere in 4 Wochen startete ich in letztes Wochenende in Brandenburg beim Werbellinsee-Triathlon über die leicht verkürzte Mittelstrecke (1,9-84-21). Nachdem ich vorletztes Wochenende noch mit einem kleinen Magen-Darm-Infekt zu kämpfen hatte, fühlte ich mich dann doch wieder fit und in Wettkampflaune.

Um 8:30 Uhr fiel dann der Startschuss. Mit etwa 130 weiteren Startern stürzte ich mich in den glasklaren Werbellinsee, um auf dem Dreieckskurs die 1,9km in 2 Runden zu absolvieren. Nach der ersten Boje konnte ich mich an die Spitze des Feldes setzen, merkte aber sofort, dass sich einige Schwimmer in meinem Wasserschatten befanden. Da ich mich richtig gut fühlte und nicht die „Lokomotive“ für die anderen spielen wollte, probierte ich direkt nach der 2. Boje mit einer kurzen Tempoverschärfung „wegzukommen“. Das klappte auch und ich konnte das Schwimmen als erster mit etwa 40 Sekunden Vorsprung beenden. Auf dem Rad ging es dann direkt bergauf, was mir doch recht schwerfiel, da ich immer ein paar Kilometer zum „Einrollen“ benötige. Zum Glück ging es dann nach ein paar Kilometern auch wieder bergab. Jedoch hatte mich der 2. nach dem Schwimmen, Georg Opitz, auch schon ein- und überholt. Wegfahren konnte oder wollte er dann aber auch nicht und so fuhren wir mit entsprechendem Abstand auf der leicht welligen Radstrecke in Richtung Wendepunkt. Dort konnten wir zum ersten Mal den Abstand zu den anderen Konkurrenten feststellen: etwa 2 Minuten. Die restliche Radstrecke sind wir dann weiter „zusammengefahren“, abwechselnd in der Führung. Nach dann letztendlich doch 88km und gut 2:20Std wieder zurück in der Wechselzone bin ich dann ein wenig schneller in meine Laufschuhe gekommen und ging in Führung liegend auf die Laufstrecke. Die stellte sich dann recht schnell als wirklich herausfordernd heraus. Insgesamt waren auf einer Wendepunktstrecke 4 Runden mit je etwas mehr als 5km zu laufen. Zu Beginn der Runde ging es noch flach auf Sand, Schotter, Gras und Wurzeln am See entlang, dann jedoch bis zum Wendepunkt mächtig bergauf. Irgendwie hab ich mich da gefragt, ob nicht Trailschuhe die bessere Wahl statt der flachen Wettkampfschuhe gewesen wären. Kurz nach dem Wendepunkt in der ersten Runde hat es mich dann voll mit nem Krampf im Oberschenkel erwischt. Den versuchte ich dann, so gut wie es ging, herauszudehnen, musste dadurch aber die Führung wieder an Georg abgeben. Er blieb aber weiterhin in Sichtweite. Im weiteren Verlauf konnte ich den Rückstand auf den Bergab- und Flachstücken immer wieder verkürzen bzw. sogar zu ihm auflaufen. Bergauf habe ich aber „kein Land gegen ihn gesehen“ und er konnte sich immer wieder absetzen. Ich war jedenfalls die ganze Zeit absolut am Limit und hab eigentlich nur darauf gewartet, dass ich „explodiere“. Zum Glück ist das dann doch nicht passiert. Jedoch konnte ich dem Antritt auf den letzten 500m auch nichts mehr entgegensetzen und kam als 2. ins Ziel. Auch wenn ich natürlich gerne gewonnen hätte, bin ich mit dem Rennen sehr zufrieden. Es war richtig, richtig hart - hat aber auch verdammt viel Spaß gemacht, mal um eine vordere Platzierung zu kämpfen. Und hinsichtlich Langdistanz scheint, nach einem Blick auf die Gesamt- und Einzelzeiten (4:15:49/25:39/2:25:45/1:24:25), vom Training her auch alles zu passen.

ASKler trotzen dem Wetter beim 3. Ligawettkampf

Am 29.07. startete das ARITHNEA Team ASK München Süd beim dritten Wettkampf der Ligasaison, die zugleich die Bayerischen Meisterschaften waren. Ausgetragen wurde der Wettkampf im Rahmen des ersten Schongauer Stadttriathlons. Am Start waren bei den Damen Saskia, Nadja, Doris und Christine, die Herren waren durch Raik, Daniel, Tobi, Olaf und Steffen vertreten.

Nachdem es am Morgen entgegen der Wettervorhersage nur leicht bewölkt und eigentlich recht gut ausgesehen hatte, zog es während des Einrichtens der Wechselzone immer mehr zu und endete in einem ordentlichen Platzregen, der 10 Minuten vor dem Start der Männer einsetzte. Aber das erleichterte unseren Startern den Sprung in den 17,5 Grad kalten Halblech. 10 Minuten nach dem Startschuss für die Männer durften sich auch die Frauen dieser Erfrischung erfreuen und sich auf die 1,5km lange Strecke begeben. Bei den Männern konnte sich Daniel die schnellste Schwimmzeit des Tages sichern, dicht gefolgt von Tobi. Nach kurzem Sortieren auf dem Rad machten die beiden in der ersten Radgruppe gemeinsame Sache machen und bewältigten die 40km gemeinsam. Als nächster kam Steffen in die Wechselzone, gefolgt von Olaf und Raik. Auf dem Rad wurde dank den unangenehmen Bedingungen weiter durchgemischt, so dass am Ende Steffen mit Olaf auf die Laufstrecke ging – glücklicherweise blieben sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen alle von Stürzen in den vielen, nassen Kurven verschont! Bei den Frauen ging Christine als erste unserer Damen auf die Laufstrecke, nachdem sie ihre gute Schwimmposition auch auf dem Rad halten konnte. Wenig später folgte Saskia auf den 2,5km Kurs mitten in der Innenstadt von Schongau, der vier mal zu durchlaufen war. Gesäumt war die Strecke von vielen Zuschauern, die sich vom Wetter nicht vertreiben ließen.

Im Ziel konnte sich zuerst Tobi über den 12. Gesamtrang freuen, dicht gefolgt von Daniel auf Platz 25. Steffen konnte auf der Laufstrecke noch ein wenig Zeit gut machen und beendete das Rennen als 39., kurz danach überquerte Olaf als 44. die Ziellinie. Raik rundete die gute Mannschaftsleistung mit Platz 50 ab. Bei den Damen konnte Christine ihre gute Platzierung verteidigen und als 12. ins Ziel laufen. Saskia folgte wenig später auf Platz 16 vor Doris auf Platz 30 und Nadja auf dem 31. Rang. Im gesamten gab das bei beiden Mannschaften einen sehr guten 6. Platz, der auch die Gesamtwertung der Liga vor dem letzten Wettkampf in Nürnberg nochmal spannend macht.

In der Wertung der bayerischen Meisterschaften konnten sich Tobi über den 3.Platz der AK2 und Olaf über Platz 3 der AK40 freuen. Bei den Damen belegte Saskia ebenfalls den 3.Platz der AK2 und rundete das erfreuliche Ergebnis ab.

 

Christian holt sich die Hawaii-Quali

Zum Auftakt des 11. Frankfurt-Ironman startete ich  am  08.07.2012 um 06:45 Uhr am Langener Waldsee und ging auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke.

07:47 Erste Disziplin geschafft, leider nicht unter der Zeit von einer Stunde geblieben doch nun geht der Wettkampf ja eigentlich erst los…!

Der Wechsel aufs Rad verläuft ohne Probleme und ich bin ganz überrascht, dass sich sogar schon meine ersten Supporter am Zaun der Wechselzone eingefunden haben und mich lautstark anfeuern.Ich finde auf dem Rad schnell meinen Rhythmus und die ersten 20km fliegen vorbei. Dann setzt leider für 3h heftiger Dauerregen ein, doch da müssen wir nun alle durch. Nach den ersten 90km bin ich auch noch voll auf Kurs meiner angepeilten Radzeit von 4:50h-4:55h. Leider finde ich mich ab km110 alleine auf weiter Flur wieder. Meine Gruppe aus der ersten Runde habe ich abgehängt doch leider nach vorne keinen Anschluss gefunden. Nun heißt es sich alleine durchkämpfen. Dies gelingt mir Gott sei Dank einigermaßen und nach 5:03h habe ich die Radstrecke absolviert.

Der Regen hat sich nun verzogen und am Mainufer kommt die Sonne raus. Nun geht es auf meine Paradedisziplin und Gott sei Dank habe ich mich auf dem Rad nicht zu sehr verausgabt und komme gleich in einen guten Laufrhythmus. Auf Grund der etwas langsameren Zeiten in den ersten beiden Disziplinen gehe ich den Marathon auf 3h an und hoffe gut durchzukommen.

Die erste Runde von vier Runden vergeht wie im Fluge, dann überholt mich der Profi Stefan Vuckovic Ich bleibe aber an Ihm dran und laufe eine Runde gemeinsam mit Ihm, bevor ich wieder an Ihm vorbei ziehe. Der Atmosphäre am Main ist wieder überragend und meine Freunde an der Strecke unterstützen mich grandios. Dies beflügelt mich und auch deshalb geht mein Plan beim Marathon auf. Nach weiteren 3h02 (15. Schnellste Marathon Zeit aller Starter) erreiche ich nach Gesamt 9:13h das Ziel auf dem Römerberg

Ich überquere die Ziellinie und der Sprecher gratuliert mir zum 10. Platz in meiner AK und Rang 44. Gesamt. Dies löst einen Jubelsturm bei mir aus, denn in meiner AK gibt es genau 10 Hawaii Slots.

Doch dann die Ernüchterung, denn zwei Leute aus der zweiten Startgruppe (Schwimmstart 07:00 Uhr) sind schneller und ich befinde mich nur noch auf Platz 12.

Dies trübt meine Stimmung schon ein wenig, doch gebe ich die Hoffnung noch nicht auf und machte mich am Montag auf zur Siegerehrung. Dort kommt es dann um 14 Uhr zur Slotvergabe in meiner AK und das Zittern beginnt. Warten lohnt sich aber manchmal und ich werde tatsächlich belohnt. Zwei aus meiner AK nehmen Ihren Slot nicht an und so rückte ich nach. Die Freude ist unbeschreiblich und ich bin froh und glücklich mein Ziel erreicht zu haben.
Nun werde ich am 13.10.2012 bei der Ironman Weltmeisterschaft 2012 auf Hawaii an den Start gehen.

Aloha Christian

Tobi und Saskia auf Wettkampftour

In den letzten zwei Wochen waren Tobi und Saskia bei verschiedenen Wettkämpfen unterwegs.

 

Los ging bei der olympischen Distanz in Peine, im deren Rahmen die Landesmeisterschaften ausgetragen wurden. Bei diesem Wettkampf werden die 1,5 km im See geschwommen, bevor es dann auf die windanfällige Radstrecke (2 Runden a 20km) geht. Gelaufen wird dann auf einem 2,5km Rundkurs am/im Sportstadion.

Während Saskia sich gezielt auf diesen Wettkampf vorbereitete, machte Tobi die OD aus dem Langdistanz-Training heraus. Dass er nicht im Vollbesitz der Kräfte sein würde, war also vorher bereits klar. Dennoch schwamm Tobi gewohnt stark und kam als Erster seiner Startgruppe in die Wechselzone.  Bei starkem Wind merkte er auf dem Rad zwar schon ordentlich seine (trainingsbelasteten) Beine, konnte aber dennoch gut Druck machen. Der abschließende Lauf war noch nicht ganz nach Tobis Vorstellungen, war aber sicher ein guter Trainingsreiz und ein guter Auftakt für das anstehende Tempotraining in dieser Disziplin.

Saskia kam als 5. Frau aus dem Wasser, war aber mit ihrer Schwimmzeit dennoch sehr zufrieden. Auf dem Rad gelang es ihr dann die harte Arbeit der letzten Wochen auch im Wettkampf umzusetzen. Sie fuhr die drittschnellste Radzeit des Tages bei den Frauen und arbeitete sich auf Platz 4 vor. Durch ihre lange Verletzungspause hat Saskia derzeit noch Probleme beim Laufen, es gelang ihr aber sich noch auf Platz 3 vorzukämpfen. Insgesamt war sie zufrieden mit dem Ergebnis, möchte aber, genau wie Tobias, in den nä. Wochen an ihrer Laufform arbeiten.

 

Zudem startete Saskia am letzten Sonntag noch beim Sprint in Gifhorn. Als ehemalige Gifhornerin erwarteten Saskia zahlreiche Freunde, ihre Familie und alte Bekannte aus Gifhorner Zeiten. Nicht nur deshalb, sondern auch weil die städtische Zeitung sie als Mitfavoritin auf den Sieg ausschrieb, wollte sie unbedingt eine gute Leistung abliefern.

Saskia schwamm sehr gut, obwohl der Landgang ihren Schwimmrythmus ein wenig störte, und kam als 2. Frau aus dem Wasser. Durch einen schnellen Wechsel ging sie als Führende auf die Radstrecke. Die Geschwindigkeit stimmte, doch Saskia merkte bereits nach kurzer Zeit, dass die Beine heute nicht so gut waren wie in Peine. Auf der Wendepunktstrecke wartete auf dem Rückweg starker Gegenwind. Zwar hielt Saskia den angestrebten Radschnitt, musste sich aber bei KM 15 von der Vorjahressiegerin überholen lassen. Es gelang ihr aber das Tempo aufzunehmen und sie blieb, innerhalb des erlaubten Abstandes, an der jetzt Führenden dran. Gemeinsam kamen beide in die Wechselzone. Mit ca. 20m Abstand ging es auf die abschließenden 5km. Saskia versuchte die kleine Lücke zu schließen, hatte aber auf dem ersten Km Wadenschmerzen und konnte den Abstand nicht verringern. Bis Km 2,5 liefen beide Frauen im gleichbleibenden Abstand hintereinander her. Dann kam ein steiler Anstieg zum Kanal, an dem die Führende noch einmal das Tempo anzog. Saskia konnte nicht kontern und so viel die Vorentscheidung. Letztlich kam Saskia als 2. Frau mit knapp 20 Sekunden Rückstand ins Ziel.

Mit Ausblick auf die bayrischen Meisterschaften in Schongau will Saskia jetzt vor allem am Laufen arbeiten!

Conny gewinnt WEZ Fit und Fun-Triathlon

Porta Westfalica (ps). Die Jubiläumsauflage des WEZ Fit und Fun-Triathlons im Rahmen der Sportwerbewoche des TuS Möllbergen war wieder ein unglaubliches Spektaktel, bei dem sich weit über 250 Athleten - ob als Einzelstarter oder im Team - zwischen dem Großen Weserbogen als Startpunkt und dem Möllberger Sportplatz als Zieleinlauf maßen.

 


Nach etwas mehr als einer Stunde und schweißtreibenden 400 Metern Schwimmen, 22 Kilometern Radfahren und sechs Kilometern auf der Laufstrecke stand dann der Sieger fest. Frank Arndt vom Luhdener SV erreichte als erster Athlet den Zieleinlauf, packte sich seinen kleinen Sohn Hardy, und lief jubelnd ins Ziel. "Das ist nach zwei Jahren Wettkampfpause mein erster Triathlon gewesen und daher bin ich nicht unzufrieden", freute sich Arndt über den Erfolg bei seiner allerersten Teilnahme in Möllbergen und kündigte direkt an auch im nächsten Jahr an den Start zu gehen: "Das ist hier alles familiär und eine tolle Veranstaltung. Wenn es passt, bin ich nächstes Jahr wieder dabei."

 

Und nicht nur in der Männerwertung siegte ein Neuling, sondern auch bei den Frauen konnte eine Debütantin jubeln. Die aus Warendorf stammende Conny Sander vom Ausdauersportklub München war die erste Frau, die die Ziellinie überquerte und bei ihrer Premiere in Möllbergen das oberste Siegerpodest besteigen durfte. "Das war total klasse hier und hat viel Spaß gemacht. Auf der Fahrradstrecke hatte man zwar mit viel Seitenwind zu kämpfen, doch sonst waren die Bedingungen sehr gut", so Sander, für die der Möllberger Triathlon eine Kurzstrecke darstellte. "Normalerweise starte ich über die Langdistanz, dem sogenannten Iron Man", erklärte die strahlende Siegerin.

Und nicht nur die Sieger waren mit der Veranstaltung rundum zufrieden, sondern auch die Organisatoren. "Wir sind total zufrieden mit dem gesamten Ablauf. Wir hätten uns zwar ein wenig mehr Beteiligung gewünscht, doch insgesamt sind wir mal wieder total begeistert", sagte Carlo Stolze vom Organisations-Team und bedankte sich zudem nochmal bei den Sponsoren und knapp 150 freiwilligen Helfern. Zudem kündigte er bereits eine Neuauflage für das Jahr 2013 an. "Die wird es mit Sicherheit geben, eventuell auch mit einigen Änderungen", so Stolze.

Sandra gewinnt AK in Erding

Nur eine Woche nach meinem Start über die Halbdistanz und dem langen Flug zurück, stand der Start in Erding auf dem Programm. Diesmal war es aber die Sprintdistanz. Das Wasser war ganz schön kalt. Auf der Rad- und Laufstrecke lief es dagegen super. Mit der 4. besten Radzeit und der 8. besten Laufzeit konnte ich mir am Ende mit einer Gesamtzeit von 1:02,42 h den 1. Platz in meiner Altersklasse sichern (und das obwohl ich noch eine – meiner Meinung nach unberechtigte – Zeitstrafe von 1 min bekam, die mich in der Gesamtplatzierung von Rang 10 auf 13 verschob).

Sandra auf Hawaii unterwegs

Welcher Triathlet träumt nicht von Hawaii? Und weil man nicht jünger wird und auch jetzt gerade alles terminlich passt, war ich beim Ironman 70.3 auf Hawaii.

Das ganze Umfeld ist einfach super. Aber das Rennen dafür ganz schön hart. Im offenen Ozean bin ich bis jetzt nicht so häufig geschwommen. Dafür lief es aber erstaunlich gut. Das schwerste war das Radfahren. Die Strecke über die 56 Meilen war ganz schön hügelig (ist ein Teil der Radstrecke vom Ironman). Die letzten 20 km bis zum Wendepunkt verliefen nur bergauf. Aber auch danach war es nicht einfacher. Ständig hatte man Gegen- bzw. Seitenwind von 20 bis 30 mph. Der Seitenwind kam stellenweise in solchen Böen, dass man auf der Straße ein bis zwei m versetzte. Das war nicht einfach.

Aber nachdem das Radfahren endlich geschafft war, ging es auf die Laufstrecke. Die führte zum Teil über einen Golfplatz mit vielen Hügeln und kleinen Serpetinen und Tunneln. Der andere Teil verlief auf Asphalt, entlang von Lava, der sich in der Sonne aufheizte und wir stellenweise 50°C hatten. Aber man hat es ja bald geschafft und die Verpflegung unterwegs war gut. Finishen konnte ich dann am Hono Beach in 5:48 h, was mich riesig freute, weil ich trotz der schweren Bedingungen unter 6 h geblieben bin.

Ich bin echt froh mir meinen Traum erfüllt zu haben. Es war die lange Reise wert.

Saskia und Tobi in Hohegeiß erfolgreich

Am 6.5.12 starteten Tobi und Saskia in Hohegeiß im Harz. Während Tobi die lange Distanz (den s.g. "HarzMan") absolvierte (10km - 40km - 5km), nahm Saskia die kürzere Distanz ("GeißMan") in Angriff. Dabei musste sie 4,5km Laufen + 20Km Radfahren + 3km Laufen. Bei 4 Grad Aussentemperatur mussten beide sehr viele Anstiege bewältigen und einige Höhenmeter (ca. 700 Hm beim Radfahren) überwinden. Lauf- und Radstrecke waren dadurch sehr unrythmisch und verlangten beiden einiges ab.

Saskia handelte sich beim Radfahren leider eine Zeitstrafe ein, weil sie an einem langen Anstieg nicht aufpasste und den vorgegebenen Abstand zum Vordermann unterschritt. Dennoch siegte Saskia letztlich mit großem Vorsprung. Nach langer Verletzungspause zeigte sich Saskia sehr zufrieden mit dem Saisoneinstieg letzte Woche in München und dem heutigen Sieg. Die Form steigt und das Bein ist weiter schmerzfrei.

Tobias ging das Rennen eher vorsichtig an und ging dennoch als 3. Mann auf die Radstrecke. Dort versuchte er sein Tempo zu fahren und nicht zu überziehen. Dadurch fiel er kurzfristig auf Platz 9 zurück. Beim abschließenden Lauf holte er noch einmal 2 Plätze auf und beendete als 7. Mann Gesamt und 3. seiner Altersklasse das Rennen.

ASKler bei der Ismaninger Winterlaufserie

Patrick und Raik haben versucht ihre Laufform im Winter durch ein par Wettkämpfe zu verbessern und so haben sie sich beide für die Ismaninger Winterlaufserie angemeldet. Während Patrick sich spontan entschied im Februar ins sonnige Fuerteventura zu fliehen, absolvierte Raik die komplette Serie.

Patrick lief im ersten Lauf eine 0:58.08h über 13000m und im zweiten eine

1:16:36h über 17000m und zeigte hiermit einen Aufwärtstrend in seiner bislang schwachen Disziplin.

Raik lief zuerst eine 46:22min, dann 1:00:58h und im abschließenden Halbmarathon, der mit 21400m etwas länger war, eine 1:19:28h. Waren die ersten beide Läufe durch vergleichsweise mildes Wetter gekennzeichnet so herrschten beim dritten Lauf eisige Temperaturen von etwa -15 Grad Celsius. Am Ende hatte Raik eine Gesamtzeit von 3:06:48 über 51,4km.

Dies reichte für Platz 6 in der Serienwertung, sowie Platz 3 in der Altersklasse. Die Preise, welche bei der Ismaninger Laufserie vergeben werden, fallen traditionell recht großzügig aus, was sehr erfreulich war.