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Raik und Steffen erfolgreich in Nürnberg unterwegs

Am Sonntag starteten Raik und Steffen beim Run&Bike, der im Rahmen des Radrennens um die Nürnberger Altstadt statt fand. Bei diesem Rennen mussten die beiden die Strecke von gut 10,5km gemeinsam überwinden, wobei ihnen ein Rad zur Verfügung stand und sie beliebig oft wechseln durften. Bedingung hierbei war, dass beide nicht weiter als 10m voneinander entfernt sein durften.

Zum Startschuss um 12:30h stand die Sonne hoch am Himmel und sorgte vor der atemberaubenden Kulisse des Hauptmarktes in der Innenstadt Nürnbergs für ordentlich Hitze - trotzdem machten einige Teams gleich zu Anfang mächtig Druck. Nach dem Startschuss lief Steffen als erster den ersten 300m-Wendepunktabschnitt und konnte durch geschickte Tempoeinteilung nach dem Wendepunkt gleich ein paar zu schnell Gestartete überholen, bevor er an Raik übergab und sich auf den Weg zum gemeinsamen Rad machte. Raik fand gut in sein Tempo und die beiden konnten als 5.Team auf die eigentliche Runde gehen, die es drei Mal zu bewältigen galt. Anfänglich war das Gedränge noch groß, was das Wechseln erschwerte, doch lichtete sich das Feld schnell als der Anstieg mit ungefähr 50 Höhenmeter kam und Raik und Steffen konnten ihr Duell um den zwischenzeitlich vierten Platz mit einem weiteren Team aufnehmen. Bergauf hatten die anderen beiden Vorteile, bergab konnten unsere beiden ASKler ihre langen Beine ausspielen und wieder Meter gut machen. Höhepunkt jeder Runde war der Durchlauf über den Hauptmarkt, bei dem alle Teilnehmer von unzähligen Zuschauern angefeuert wurden. Am Anstieg der dritten und letzten Runde gelang es dem konkurrierenden Team, Raik und Steffen zu distanzieren und gleichzeitig auch die ca. 50m weiter vorne laufenden, bislang Zweitplatzierten des Altenfurter Teams zu überholen. Also galt es für unsere beiden, noch mal die Beine in die Hand zu nehmen um den dritten Platz zu erkämpfen - dies gelang wenig später auch auf dem Bergabteil und nun machten sich Raik und Steffen daran, einen sicheren Vorsprung herauszulaufen, um einem Zielsprint mit den alten Bekannten aus der Triathlon Liga zu entgehen. Durch häufigere Wechsel als zu Beginn des Rennens gelang es beiden, noch einen Vorsprung von 20 Sekunden zu erlaufen und als glückliche Drittplatzierte nach 36:54min den Siegbogen auf dem Hauptmarkt zu durchschreiten.

Raik startet in den Laufherbst

Die Triathlonsaison ist vorbei, aber das Sportjahr noch nicht. Somit wird sich Raik in den nächsten Wochen sportlich fast ausschließlich aufs Laufen konzentrieren, um dann beim Berliner Müggelseehalbmarathon den 3. Platz in einer Zeit von 1:16h von vor 2 Jahren noch einmal zu toppen.

 

 

Der Anfang wurde letzten Samstag gemacht. Der Berliner Rummelsburger Uferlauf wurde als harte Trainingseinheit genutzt und es kam auch gleich ein ungefährdeter Sieg über 10km in 36:20 heraus. Ein guter Einstand nach dem Urlaub. Nächstes Wochenende steht im Doppelpack mit Steffen der Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBike&Run in Nürnberg an.

Steffen gewinnt beim Vilstal-Triathlon seine Altersklasse

Für einen Triathlon an einem ungewöhnlich Tag startete Steffen am Samstag beim Vilstal-Triathlon. Nachdem das Rennen als Jagdstart ausgetragen wurde und in der Ausschreibung leider an einer Stelle die falsche Streckenlänge fürs Schwimmen stand, startete Steffen an einer für ihn ungewohnt schlechten Schwimmposition als 39er und musste sich nach seinem Startschuss auf den engen Bahnen im Riedener Freibad an vielen Athleten vorbeizwängen und konnte seine Schwimmstärke nicht nutzen. Auf dem Rad bot sich am Anfang ein ähnliches Bild, nachdem der schmale Weg durch einige Athleten blockiert war, deren Schlangenlienen-Schuhanzieh-Fahrweise ein Überholen unmöglich machte. Als dann die Straße etwas breiter wurde konnte er jedoch auch in seiner schwächsten Distziplin den Rückstand auf seine Konkurrenz im Rahmen halten. Die Radstrecke führte hierbei abwechselungsreich durch die Oberpfalz und auch das Wetter hatte Mitleid mit den Athleten, so dass 2h vor dem Start der Regen aufhörte und die Straße größtenteils abtrocknete.

 

Beim abschließenden Lauf auf einer 5km langen Wendepunktstrecke konnte Steffen noch ein paar Pläte gut machen, allerdings musste er bis zum Aushang der Ergebnislisten auf seine endgültige Platzierung warten, nachdem sich durch die unterschiedlichen Startzeiten keiner seiner Platzierung sicher sein konnte - schließlich konnte immer ein schnellerer von hinten die eigene Zeit unterbieten. In der Endabrechnung erreichte Steffen mit 1:06:11h den 7. Gesamtplatz und damit auch überraschenderweise den Sieg in seiner Altersklasse.

Patrick finished erfolgreich seine erste Langdistanz

Die Saison stand ganz im Zeichen meiner ersten Langdistanz und nachdem mein Bruder mit einer tollen 9:56h in Roth gefinished hatte, standen auch meine Ziele fest ;-)

Bereits am Donnerstag  Morgen sind Arwen und ich nach Copenhagen geflogen und da mein Bruder mein Rad mitnahm, ersparte ich mir den Stress, selber im Auto anreisen zu müssen.

Unterkommen sind wir im Race Hotel "Bella Sky", ein neueröffneter Komplex (ähnelt einem gelandeten Raumschiff), in welchem wir die Tage vor dem Rennen in Ruhe entspannen konnte.

Da wir schon so zeitig angereist sind, konnte ich mir gemeinsam mit Hans D. Nilsson, einem dänischen Profitriathleten, die Schwimmstrecke testen und mir auch einige Informationen zu der Radstrecke holen, auf der  im letzten Jahr viele Athleten einen oder gar mehrere Platten zu beklagen hatten.

 

Doch der "Raceday", der 14.08.11 rückte näher und nachdem ich schon die ganze Woche über immer sehr zeitig aufgestanden bin, um meinen Biorhythmus an das zeitige Aufstehen zu gewöhnen, hatte ich auch keine Probleme pünktlich um 4:00 Uhr aufzustehen und das gute Frühstück zu genießen. Langsam aber sicher stieg auch die Aufregung, doch glücklicherweise geht es manchen Profi`s auch noch so.

Anschließend ging es zur Wechselzone, an dem ich mein Fahrrad für das Rennen vorbereitete und liebevoll mit PowerBar-Riegeln drapierte.

Schwimmen

Alle waren sie da, meine Eltern, mein Bruder und meine Verlobte, die mich bei diesem Rennen unterstützten. Kurz vor dem Start um 7:15 Uhr konnte meine Startgruppe (die 3. Welle) den Startbereich betreten, doch Einschwimmen war verboten, so dass sich Viele mit lockereren Armbewegungen aufwärmten. Schon vor dem Rennen haben die Meisten in meinem Umfeld mir gesagt, ich soll das Rennen locker angehen. So bin ich ruhig angeschwommen und habe schnell meinen Rhythmus gefunden. Bereits nach der Hälfte der Strecke schwamm ich in das 10 Minuten eher gestartete Frauenfeld. Zum Ende hin merkte ich auch langsam die fehlenden langen Schwimmeinheiten der letzten Wochen, so dass ich viel über Kraft schwamm.

Doch trotz einer erwarteten Zeit von knapp 1:05h, stieg ich bereits nach 57:51min aus dem Wasser und lief nach dem Wechsel erstmal an meinem Rad vorbei.

Radfahren

Aber viel Zeit kostete es nicht und so konnte ich schnell auf den schönen Radkurs gehen. Zuerst führte dieser aus der Stadt heraus (10km) um dann auf einen 80km Rundkurs zu gehen, der an der Küstenlinie gen Norden führte um etwa nach der Hälfte ins Landesinnere zu führen. Nach etwa 25km, kurz vor der ersten Aid-Station bemerkte ich, wie sich meine Kurbel lockerte und ich nicht mehr voll treten konnte, doch glücklicherweise konnte ich an der Aid-Station den Fehler beheben (an der 2. Aid-Station prüfte ich das ganze nochmal gegen, was wieder wertvolle Zeit gekostet hat). Nun ging es für mich mit Rückenwind und vorangetrieben von der Scheibe (danke an Dennis für die Leihgabe) weiter gen Norden und es rollte gut. Härter erwies sich die Route im Landesinnere, welche mit vielen kleinen Wellen und Gegendwind zu einer härteren Probe wurde, doch das liegt mir ja und so konnte ich im gesamten Rennverlauf eine gleichmäßige Pace halten. Die Schwankung in der Durchschnittsgeschwindigkeit lag insgesamt bei einem halben km/h, immer um die 38km/h.

Ein weiterer Knackpunkt war der ausgefallene Pulsmesser, der die Signale wohl durch das Karbon nicht verarbeiten konnte und so fuhr ich die gesamte Strecke ausschließlich nach Gefühl, welches zum Ende immer schmerzlicher wurde. Doch reichte es aus, um auch in das männliche Profifeld zu fahren.

Nach einer Radzeit von 4:44:58h stieg ich als Gesamt 28. und 3. meiner AK vom Rad.

 

Laufen

Doch lange sollte dieser Zustand nicht anhalten. Die Laufstrecke führt auf einer 5km Wendepunktstrecke quer durch die Innenstadt von Kopenhagen und mit knapp 125.000 Zuschauer war die Atmosphäre einfach nur fantastisch und mein Outfit im Deutschland-Design (danke an K-Swiss) tat sein übriges, zumindest konnte ich vorher nicht erahnen, wie viele Deutsche an der Strecke sein würden. 

Anders als gedacht, bin ich ein wenig zu schnell angelaufen, denn für die ersten 3km lag der Schnitt bei je 4:20min und das ist für meine Verhältnisse etwas zügig. Denn ab dann bin ich auch immer langsamer geworden (am Ende etwa 5:45min). Ab Kilometer 15 begannen auch Magenprobleme, wodurch ich die folgenden beiden Runde nichts zu mir nehmen konnte, denn selbst Wasser trinken verursachte Schmerzen.

In dieser Zeit hat mich mein Bruder Eric super unterstützt, der einen Teil mit mir mitgekommen ist und mir viele gute Ratschläge gegeben hat.

Und viel wichtiger, er hat meinen Schweinehund ersetzt und pushte mich die ganze Zeit immer weiter. Am Ende, in der letzten Runde, hatte sich mein Magen wieder beruhigt und ich konnte mit dem RedBull und der Hilfe meines Bruder den Marathon in einer Zeit von 4:03h zu Ende bringen. 

 

Gesamt sollte als dies zu einer Zeit von 9:51h und Platz 128 auf meiner ersten Langdistanz führen und ich bin froh, an diesem genialen Tag, über die Unterstützung von meine Bruder, meinen Eltern und meiner Verlobten Arwen.

Sandra erkämpft in Hofheim den dritten Platz

Am Wochenende lief es für mich in Hofheim ganz gut. Nur das Wetter war nicht ganz so. Es war ganz schön frisch mit 14°C (später dann 16°C). Aber irgendwie übersteht man dann die 1,9 km Schwimmen (2 Runden). Die Radstrecke wurde 2 1/2 mal durchfahren und war etwas hügelig. Da konnte ich mich schon etwas nach vorn arbeiten. Beim Laufen lief es dann echt spitze. Wir mussten 4 Runden a 5,12 km absolvieren. Immer die ersten ca. 1,3 km waren die schlimmsten, denn die Strecke stieg ganz allmählich an. Aber gleich "oben" angekommen, gab es einen Verpflegungspunkt. Nach dem ich die erste Runde in 24:14 min absolviert hatte (letztes Jahr meist um die 28 min), merkte ich das es lief und so konnte ich noch einige Plätze aufholen (Tom und Lara haben mich auch immer gut angefeuert und mir die Abstände angesagt). Mit einer Zeit von 1:37h für 20,48 km kann ich echt zufrieden sein. Und auch die Gesamtzeit von 5h10min48sek (19 min besser als letztes Jahr) finde ich super.

Wie Ironman...nur härter !

Weil ihm in Zukunft die Zeit für ambitioniertes Langdistanztraining fehlt, hat sich Christian eine neue, nicht ganz so zeitaufwändige Herausforderung gesucht: Ultramarathon. Und damit es sich auch lohnt gleich die 100km-nicht flach, nein ,es soll ja weh tun.

 

Also zur Premiere in Thüringen am ersten Juliwochenende, www.thüringen-ultra.de, hat es in 10:33h auch gleich zum AK-Sieg gereicht. 2200hm,13°C,Nieselregen-soweit die Fakten, doch es sollte nur das Warm-up für das absolute Saisonhighlight sein.

 

30.07.2011, Ruhpolding, Oberbayern, 100km, 4400hm - der totale Wahnsinn. /www.chiemgauer100.de/

Am Morgen versammelten sich 98 Verrückte - eine Bezeichnung für die 100mi Läufer, welche am Vortag gestartet sind fehlt mir noch-um diese harte, landschaftlich wunderschöne Strecke irgendwie zu bezwingen.

Es sollten am Ende nur 56 die komplette Strecke schaffen finishen.

Die Wetteraussichten waren mies - Regen kündigte sich an, die Berge erst von der Dunkelheit, später von Nebel und Wolken umhüllt.

Auf den ersten Kilometern, welche noch so etwas wie einen Laufrhythmus zuließen, ging es Christian sehr ruhig an - nur keine Kraft am Anfang verschwenden. So war der erste Verpflegungspunkt nach 3h und 26km erreicht - und nun sollte das Rennen erst richtig beginnen. Es folgten Anstiege, bei denen zwar viele hm aber wenig km gemacht wurden. Hörndelwand = 2km = 45min...wenig Sicht, nur Stimmen und Stöcke zu hören - viele hat das schon resignieren lassen.

Die Hälfte der Strecke war nach ca. 7,5h geschafft - die Abstiege dauerten teilweise so lange wie die Anstiege. Schlamm, Geröll und Dauerregen ließen jeden Schritt zu einem Wagnis werden.

Nach 55km und VP3 wurde den Teilnehmer deutlich gemacht, was wohl die dämlichste und schrecklichste Art ist, ne Skipiste hinauf zu kommen -direkt, frontal. Rennen? Der Puls war auch in langsamer Gangart über 15min bei 180....

Danach war Christian der noch tolerierbaren Schmerzen überrascht und so konnte er es auf dem Weg zum VP5 etwas rollen lassen und bis km 74 noch einige Plätze gut machen - was bei dieser Art von Rennen aber total egal ist.

Diesen Punkt mussten die Teilnehmer bis 17:45 Uhr erreicht haben, um auf den letzten Berg gelassen zu werden - Christian machte sich um 16:05 Uhr, nach über 11h Renndauer auf den Weg zum Hochfelln. Nochmals 900hm auf 7km...um 18 Uhr, bei 7°C, 15m Sicht, 1670m über null - warum tut man sich das an? Weils geil ist ;-)

 

Nach 15:33h auf  Platz 28 bleibt nur noch zu sagen: wer die Natur liebt, die Berge nicht scheut und sich auf Trails wohl fühlt der muss dahin!

Max mit Pech und Pannen beim Ironman Frankfurt

Am vorletzten Wochenende fand der Ironman in Frankfurt statt.

Wetterbedingungen: Regen, 14°C, Wind...Ich belegte den 8. Platz bei der Europameisterschaft in meiner Altersklasse. Das Rennen war aus meiner Perspektive von vielen Pannen und einer Menge Pech geprägt.

Das Schwimmen verlief recht rau...und ich wurde ganz schön in die Mangel genommen. Aber nach 1.08h saß ich dann endlich auf dem Rad und konnte Gas geben...und das richtig! Ich war auf Kurs 4.45h. Es ging sehr gut und ich fand einen super Rhytmus. An Position 2 liegend bekam ich bei Km 93 den ersten Platten auf dem Rad. Ein zweiter und dritter Platten folgten, auch vor einem Lenker- und Bremsdefekt blieb ich am Sonntag nicht verschont und somit büßte ich gut

35 Minuten auf dem Rad ein. In der zweiten Wechselzone angekommen war ich stinksauer, weil mir mein eigentlich doch sehr zuverlässiges Material einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ich entschloss mich spontan den abschließenden Marathon in einem ruhigen Tempo zu laufen, damit die Regenerationsphase nach dem Rennen ziemlich kurz gehalten wird. Die Atmosphäre am Streckenrand trotz Kälte, Regen und Wind war gigantisch.

Nach 10.43h kam ich noch sehr fit ins Ziel...mir wäre es lieber gewesen sie hätten mich wegtragen müssen...

Raik finisht Allgäu-Classic

Der Wettkampf letzte Woche im Allgäu hat mir wieder einmal gezeigt worauf es Triathlon ankommt: Das man ins Ziel kommt.

Der traditionelle Allgäutriathlon über 2-80-20km am 23.07. sollte meine erste Mitteldistanz werden. Der Wettkampf in Immenstadt ist bekannt für seine anspruchsvolle Radstrecke.

War das Wetter am Freitagabend noch relativ mild, zeigte sich der Samstagmorgen schon wolkenverhangen, kühl und neblig. Nach einem mäßigm Schwimmen entstieg ich nach 34:23min dem Alpsee. Hieran muss im Winter unbedingt gearbeitet werden.

Wie vorausgesagt hatte es während des Schwimmes angefangen zu regnen und für die nächsten Stunden sollte es nur noch zwischen Sprühregen, Starkregen und Platzregen variieren. Ich ging auf die Radstrecke und fing an Leute zu überholen. Trotz des schlechten Wetters traf man oft auf Zuschauer die einen enthusiastisch anfeuerten. Jedoch wurde mir trotz der Belastung durch das Radfahren immer kälter. Ärmlinge und eine Windweste reichten nicht aus um 11 Grad im Tal und den verdammten Regen zu kompensieren. Mit der Zeit fing ich an zu zittern. Erst leicht, dann am ganzen Körper. Die zweite Runde wurde zur Tortur. Auf Abfahrten bremste ich dauerhaft, weil ich durch die Kälte des Fahrtwinds sonst das Fahrrad nicht mehr unter Kontrolle hatte. In Aeropostion konnte ich auch nicht mehr gehen, weil ich zu sehr wackelte. Und selbst stark treten konnte ich nicht mehr, weil die Kälte auch dann überhand nahm. So fuhr ich die 2te Runde erst mal 10 Minuten langsamer als die erste und wurde wieder reichlich von Leiten überholt. Als in der einen Abfahrt das Streckenfahrzeug des Veranstalters mit freien Sitzplätzen an mir vorbeifuhr, überlegte ich echt einfach einzusteigen und aufzuhören. 2:44h für 80 km sind weniger als ein 30er Schnitt und trotz des anspruchsvollen Profils einfach miserabel. Beim Laufen ging es dann einfach nur noch darum ins Ziel zu kommen. Geplagt von Krämpfen schleppte ich mich durch die Innenstadt und nahm jeden Verpflegungspunkt mit, den ich konnte. Extrem ungewohnt war vor allem die Tatsache, dass ich selbst auf der Laufstrecke ununterbrochen überholt wurde. Nach 5:01 und einer Laufzeit von 1:36h über 20km war die Tortur vorbei. Die letzen 5km "lief" ich in 27 Minuten, die längsten 5km meines Lebens. Die anfängliche Enttäuschung wich mit der Zeit dem Stolz überhaupt ins Ziel gekommen zu sein. Ein Drittel der gemeldeten Athleten ist nicht zum Start erschienen, die Ausfallrate im Wettkampf lag bei 20%. Gerade solches Herbstwetter ist nicht ideal für so hagere Typen wie mich.

Nadja meistert ihre Langdistanzpremiere in Roth

Die letzte Nacht vor der Challenge Roth schlafe ich erstaunlich gut und wache kurz vor dem Wecker klingeln auf. 4.30 Uhr. Das Frühstücken fällt etwas schwer, ist nicht ganz meine Tageszeit...und ohne gescheiten Kaffee eigentlich ein Wunder, dass ich überhaupt ansprechbar bin. Ein Brötchen mit Honig und Käse und eine Banane, mehr geht nicht.

In der Wechselzone lass ich mich noch ein wenig von der Nervosität anstecken und die erste Gänsehaut kommt beim Vorbereiten des Rades. Wie gewohnt mache ich meine Schuhe gleich ans Rad -komisch irgendwie hat fast keiner seine Schuhe am Rad. Hat das einen Grund? Hmmm...leichte Zweifel...aber, was soll´s, ich mache das einfach wie ich´s immer mache: Helm umgekehrt und offen auf den Aerolenker, Startnummer mit Starnummernband ebenfalls umgekehrt und offen über den Helm, darauf die Brille, Bügel zum Rad hin, Schuhe mit Gummis am Rad befestigen, so dass sie beim schieben nicht schleifen, Gels, Riegel und die Luftpumpe in die abgeschnittene Flasche am Rahmen, Ersatzschlauch und Heber im Täschchen unterm Sattel (wobei ich wohl eh verloren bin, wenn ich wirklich einen Platten haben sollte…), die beiden Flaschen noch aufgefüllt, eine Kleine am Rahmen eine Große mit Eigenkonstruktion-Trinkschlauch am Aerolenker befestigt. Ob das mit dem Nachfüllen der Flasche klappt hätte ich vielleicht vorher auch mal testen sollen...

Also gut, Radl noch aufpumpen -ein junger Mann leiht mir seine Pumpe. Da keine Anzeige in „Bar“ auf seiner Pumpe ist, frag ich ihn woher er kommt. Der Typ ist doch tatsächlich aus Südafrika angereist! Was sagt man dazu. Leider ist keine Zeit, sich noch mehr auszutauschen...leider, denn mit Sicherheit sind hier soooo unglaublich viele, phantastische Menschen mit irren Lebensgeschichten versammelt, wie selten an einem Ort zu gleich!

So, noch einmal den Standort meines Rades und den Weg vom Wechselzelt bis dorthin einprägen, den grünen Kleiderbeutel mit den Klamotten für nach dem Rennen abgeben und dann schon mal rein in den Neo. 

Vom Start der Profis krieg ich leider so gut wie nichts mit, aber im Moment ist mir das ehrlich gesagt auch ziemlich egal. Nach dem die Top 100 der Männer und die Senioren gestartet sind, dürfen endlich wir Frauen ins Wasser.

Das Schwimmen

Ich kann gar nicht sagen, ob ich nervös bin…irgendwie ist es einfach nur unfassbar und immer noch nicht wirklich greifbar auf welche Strecke ich mich jetzt und hier gerade begebe. Fast habe ich Angst, dass ich es zu leicht nehme…naja, wir werden sehen. Ich halte mich in Flussmitte direkt vorne am Startband. Keine Ahnung ob das Strömungstechnisch vielleicht eher ungünstig ist, ich wollte einfach nur eine gerade Linie. Jemand fragt noch ob wir wetten sollen, dass Chrissie Wellington unter die Top 5 gesamt kommt….und schon fällt der Startschuss.


Die ersten 100 Meter waren ganz schön körperbetont… Bis die Besseren sich abgesetzt haben und ich die, die weniger gut schwimmen als ich, abgehängt hatte. Ab da war das Schwimmen dann total angenehm und lief perfekt.

 

Mein Gedanke war nur: „O.K. 3,8 km sind ganz schön lang…was denkt man da die ganze Zeit nur?“… aber die Zeit verging erstaunlich schnell und als es nach der Wende wieder zurück Richtung Schwimmstart ging habe ich auch ein paar der Damen, die so vorschnell losgestürmt sind, wieder eingesammelt.

Nach 1:03:38 h habe ich die erste Etappe des Tages hinter mich gebracht.

 

Erster Wechsel Schwimmen - Rad

Der Wechsel lief super. Raus aus dem Wasser – jede Menge stützende Hände, den Beutel geschnappt und ab ins Wechselzelt, raus aus dem Neo…


Die Helferin im Zelt will mir meinen Neo abnehmen um ihn in den roten Beutel zu stecken. Ungläubig frage ich sie:„Darfst du das?“ „Ja, Ja“ kommt schnell die Antwort und noch oft diesem Tag sollte ich über die Helfer an der gesamten Strecke staunen, die einen wirklich unterstützt haben wo sie nur konnten und
durften!


Mein blauer Radbeutel – jetzt mit Neopren, Kappe und Schwimmbrille gefüllt -ist in guten Händen also schnell zu meinem Rad.Brille auf, Startnummernband angelegt, Helm aufgesetzt und zugemacht, Rad geschnappt und nach der weißen Linie aufgesprungen…ein Bilderbuchwechsel…selbst das mit den Schuhen hat reibungslos geklappt unter den berauschenden Anfeuerungsrufen des Wahnsinns-Publikums! Man kann gar nicht anders – finde ich – man muss einfach nur glückselig grinsen :)


Das Radeln

Und damit war ich schon auf der Radstrecke. Ohne die Strecke vorher einmal besichtigt zu haben, war ich auf viele Hügel, Gegenwind und Einsamkeit eingestellt. Das erste Stück war noch recht kurzweilig, aber nach der noch nicht sehr stark besetzten Biermeile in Eckersmühlen kam wieder Gedanke: „O.K. 180 km sind ganz schön lang…was denkt man da die ganze Zeit nur?“

Aber irgendwie war auch dieser Gedanke wieder eher unberechtigt. Die Zeit verflog eigentlich ganz gut. Immer wieder begeisterte Menschen am Straßenrand, die einen anfeuern…und leider nach den ersten paar Kilometern auch immer wieder Radler und ganze Gruppen, die mich überholt haben. :( Meistens nur Männer, die eben in Startgruppen nach uns gestartet sind, manchmal auch Frauen…aber alles in allem ist es einfach eher frustrierend, wenn man dauernd überholt wird. Zum Glück hatte ich meinen Tacho, der mir immer wieder gezeigt hat, dass ich gut in meiner persönlichen Zeit liege. Einen Schnitt von 30km/h wollte ich halten um die 180 km in ca. 6h zu schaffen.



So ging es von Eckersmühlen nach Heideck über Thalmässig und dann auf einer recht windanfälligen Strecke über Großhöbing und kurz vor Greding über die Autobahn. Hier stand ca bei KM 40 der 1. Teilnehmer mit Defekt – der Ärmste. Das Ersatzteil das er fragend jedem Einzelnen der an ihm vorbei fuhr hinhielt, hatte mit Sicherheit niemand einfach mal so dabei…

In Greding geht es dann den steilsten Berg der gesamten Radstrecke rauf, aber Musik, Moderator und Publikum sorgen dafür, dass man die Steigung nicht wirklich als schlimm empfindet.

Die nächsten 35 km sind dann wieder etwas einsamer, bis man wieder nach Hilpoltstein kommt. Und dann geht es zum Solarer Berg! So oft gehört, so oft Bilder und Berichte gesehen, selbst schon mal als Zuschauer da gestanden...aber da hoch zu fahren durch diese enge Gasse aus klatschenden, anfeuernden Menschen, die dir auf den Helm und die Schultern klopfen und dich wissen lassen, dass das was du da gerade an Leistung vollbringst absoluter Hammer ist… das ist einfach unbeschreiblich.

Dass es ein Berg ist merkst du nicht, du fliegst einfach nur mit einem endlos breiten Grinsen im Gesicht durch die Menschenmenge! Du trotzallem erkenne ich sogar noch Robert, Dani und Michi, die mit ebenfalls lautstark anfeuern!

Gut, irgendwann ist der Berg zu Ende und es wird wieder einsamer, was aber auch gut ist, denn sonst würde sich jeder einzelnen Teilnehmer mit Sicherheit total übernehmen und müsste das Rennen bald total sauer gefahren abbrechen ;)

Vom Solarer Berg geht es dann über Felder und Wiesen zurück zum Schwimmstart und schon bin ich bereits auf der 2. Runde der Radstrecke. Wer hätt´s gedacht. Meinen Schnitt kann ich weiter gut halten. Auch die alt-bekannte Frage „Warum mache ich den Sch… hier eigentlich..?“ kam nicht im mir hoch.
Lediglich ein kleines Tief zwischen KM 130 und 150. Mein Nacken und mein unterer Rücken tun weh und die Areo-Sitzposition ist nicht so wirklich meins.



Jetzt überholen mich doch auch tatsächlich schon wieder ein paar Frauen! :( Egal, erst mal lass ich sie ziehen. Wenn sie besser drauf sind, haben sie´s schon verdient…sollen sie doch fahren. Das Rennen ist noch lang! Und mein Gegner ist eh nur meine persönliche Zeit! Kurz überlege ich, ob es nicht auch einfach langt 3,8 km zu schwimmen und die 180 km zu radeln und ob ich mir den Marathon hinten raus nicht einfach schenken soll…aber zum Glück ist diese Gedanke nur ganz, ganz kurz da!

Nach ein paar Riegeln und Gels und ein paar Stimmungsnester weiter hab ich meine Motivation schnell wieder und auch neue Kraft um noch mal ordentlich in die Pedale zu treten und die letzten 20 km kann ich tatsächlich in einem 37er Schnitt zurücklegen! Die Mädls habe ich dabei fast alle wieder eingesammelt und so peile ich nach 5:47:55 h auf dem Rad die 2. Wechselzone an.

 

Der zweite Wechsel Rad - Laufen

Die Helfer sind wieder super, man muss echt fast nichts denken – zum Glück!
Das Rad übergibt man einfach und ruft auf der Suche nach seinem roten Lauf-Beutel schon mal die Nummer und eine freundliche Kinderhand reicht einem das gute Stück umgehend.

Ab ins Wechselzelt. Auch hier wieder helfende Hände, die einem einfach alles abnehmen: die Laufschuhe aus dem Sack schütteln, die Socken parat legen, das Gel sofort in die Tasche am Einteiler stecken, den Helm in den Beutel einpacken, während ich mir Socken und Schuhe anziehe...nur für mich laufen wollte die junge Dame dann doch nicht ;) aber dafür hatte ich vollstes Verständnis! Auf zur letzten Disziplin. KM-mäßig hab ich das gröbste ja schon hinter mir, also was soll jetzt noch passieren!?

Aus dem Wechselzelt raus lachen mich noch kurz die Dixis an, aber ich habe ja keine Zeit…irgendeinen Busch wird´s auf der Laufstrecke schon geben, wenn´s noch dringender wird.

 

Das Laufen

Also raus aus der Wechselzone und sofort wird man wieder getragen von einer jubelnden Menge die einen beim Namen nennt und lautstark anfeuert! Das bleibt auch fast bis zur Lende so, bevor es auf das laaaange, „einsame“ und vor allem heiße Streckenstück am Main-Donau-Kanal entlang geht.

Die Versorgung ist auch hier genial. Vorschriftsmäßig, so wie ich es in einem der 1000 klugen Triathlon Bücher und –Berichte gelesen habe, nehme ich brav alle 20 Minuten ein Gel und trinke regelmäßig. Die Hitze macht mir, im Vergleich zu vielen anderen meiner Mitstreiter, die schon gehen müssen, überhaupt nichts aus. Im Gegenteil: meine Muskeln funktionieren, wie schon mal erwähnt mit Solarenergie und ab 28 Grad läuft´s erst richtig rund :).


So komme ich auch super durch bis nach Schwand immer „gemütlich“ in meinem eigenen Tempo. Stressen lasse ich mich sicher nicht, auch nicht von den Damen, die hin und wieder an mir vorbeilaufen, denn das Spiel kenne ich ja nun schon vom Schwimmen und vom Radfahren! Die Schleife durch das kleine Dörfchen ist wieder ein absolutes Strecken-Highlight und immer wieder diese personifizierten Anfeuerungsrufe, die mich ein ums andere Mal denken lassen „Man, Wahnsinn woher kennen mich nur all diese Leute“…also, glücklicherweise müssen ja nur noch meine Beine funktionieren und das mit der Hirntätigkeit ist im Moment hinten anzustellen. So ein paar negative Auswirkungen muss die Sonne ja auch bei mir zeigen :)
Die Schleife zieht sich und ich bin froh als ich endlich das Pfeifen der Zwischenzeitnahme höre, die den Wendepunkt ankündigt.


Bei der Schleuse Leerstetten und kurz bevor es wieder auf den Damm geht, lacht mich ein Dixi mit offener Tür an und da kann ich einfach nicht mehr wiederstehen. Diesen Zeitverlust nehme ich gerne in Kauf, wenn ich dafür jetzt umso leichter weiter laufen kann und vor allem wieder ordentlich trinken kann ohne das Gefühl zu haben, es geht nichts mehr rein. Also los! Nur noch zurück zur Lende – Stimmung pur – und dann „nur noch ein kleines Schleifchen“ in die andere Richtung des Damms. Ich fühle mich immer noch super und als ich an dem Schild mit der Aufschrift KM 21 vorbei laufe, übe ich das, was ich mir für die Zukunft vorgenommen habe. Knall hartes Mentaltraining: „Du kannst schneller laufen!
Mach´s einfach! Wenn du nicht mehr kannst, schraubst du halt wieder einen Gang zurück. Aber du weißt genau, dass du 21,195 km locker laufen kannst, also zieh mal ein bisschen an!“ Und so habe ich – zumindest gefühlt -noch mal angezogen, auch wenn sich das auf meinen Durchschnittsgeschwindigkeitsauswertungen anders darstellt. Aber das lang sicher an den vermehrten Steigungen auf dem 2. Streckenabschnitt. Gefühlt bin ich jedenfalls „geflogen“! Vor allem am Stimmungsloch Lende vorbei, wo mein Freund auch noch mal stand und mir versichert hat, dass er da mal warten würde, bis ich wieder vorbei komme. Nett ;)

Wieder auf den laaangen, einsamen, heißen Damm…immer mehr, die mittlerweile schon gehen müssen oder in gaaaanz langsames Schneckentempo verfallen sind…auch einige der Damen, die mich vorhin noch so dynamisch überholt haben. Man sieht an der Läuferschlange, wie weit sich die Strecke noch hinzieht…unter der nächsten Brück durch und noch weiter…immer weiter…vom Damm runter, ein kleiner Anstieg, der nicht mehr wirklich gut tut, aber o.k, das schaff ich jetzt auch noch! Der Weg durch den Wald bis ins nächste Wohngebiet, war noch mal einsam, aber dann ging´s wieder vorbei an „heißem“ Publikum und da standen auch Dani und Michi noch einmal am Wegrand, die mir endlich auch mal eine Zeit zuriefen: „Es ist fast halb fünf. Du bist 14 Minuten vor deinem Zeitplan!“ Noch so ein Anfängerfehler: ich hatte keine Uhr oder gar einen Pulsmesse dabei – aber vielleicht war das auch besser so ;)

Immer noch geht es mir total gut – unglaublich! Und schon geht es über die letzte Brücke hinter zum letzten Wendepunkt, wieder angekündigt vom Piepsen der Zeiterfassung. Und dann geht es nur noch „nach Hause“! Hab ich schon erwähnt, dass ich Nach-Hause-Lauf-Beine habe!? Egal, wie weit…wenn es „nach Hause“ geht, dann laufen meine Beine ganz von alleine! :)


Damit ist es eigentlich erledigt. Ich muss jetzt nur doch das Tempo halten und dann hab ich tatsächlich meine erste Langdistanz gefinisht -und das dann auch noch in einer besseren Zeit als geplant! Die Strecke am Damm wieder zurück zur Lende ziiieeehht sich eeewig hin, unter der Brücke durch, KM 34! Doch noch sooo lang :( Dann das gelbe irgendwas, das den Abzweig zur Lende markiert...endlich, hier wartet Robert...und er wartet mit einem rettenden Becher Red Bull auf mich :) der verleiht ja bekanntlich Flügel...allerdings dauert es noch 2km bevor die Flügel anfangen zu wachsen. Eine Dame läuft an mir vorbei, wir quatschen kurz, dann rennt sie weiter...KM 38 wir sind fast in der Stadt angekommen.


„Komm auf geht's Nadja, da geht noch was“ denk ich mir...und dann wachsen die Flügel! Ich kann das Tempo nochmal leicht anziehen und komme der Dame von vorhin wieder näher...Bevor es in die Stadt geht, kommt ein kleiner Anstieg und hier sind die Flügel endgültig ausgewachsen! Ich „fliege“ den Berg rauf! An der Dame vorbei, an x Männern vorbei...ich sprinte – naja, zumindest im Vergleich zu meinem vorherigen Tempo und im Vergleich zu denen, die ich nun noch alle einsammeln kann -durch die Innenstadt des schönen Städtchens Roth über den Marktplatz, wo ich 1000 Kinderhände abklatschen darf und ein tosendes Publikum mich trägt.,Dann auf die letzte Gerade und ich denke noch „Da muss wohl noch eine Wende kommen.“ Denn – genau, wieder ein Anfängerfehler -ich habe mir auch die Laufstrecke nicht genau angeschaut. Und so halte ich mich sogar noch ein bisschen zurück während ich noch weiter Damen einsammeln kann, die vorher noch an mir vorbeigelaufen sind! Bis ich endlich begreife, dass es keine Wende mehr geben wird, dass das wirklich die allerletzten Meter ins Ziel sind! Jetzt sprinte ich (fast) wirklich und ich kann es selbst nicht fassen! Ich hab es geschafft! Da ist der Zielkanal, der rote Teppich, ich höre den Moderator meinen Namen rufen auf der Ehrenrunde im Zielbereich und unter dem jubelndem Applaus der Zuschauern laufe ich durchs Zieltor und erhalte meine Medaille!


Wahnsinn! Einfach nur Wahnsinn!
Der Rest ist nett aber nicht wirklich erwähnenswert, da es aber auch MEIN Bericht ist, will ich es trotzdem kurz festhalten: im Zielbereich gab es Bier! Endlich Bier! Wenn auch nur alkoholfrei!

 

Überraschender Start von David bei der HalfChallange in Århus

Da ich glücklicherweise die letzte Woche viel Luft hatte an der Arbeit, kam der Wunsch nach einem längeren Wettkampf wieder hoch. So entschloss ich mich am Donnerstagabend mich kurzfristig bei der erstmals ausgetragenen Challenge in Århus, Dänemark, anzumelden. Das hat noch alles gut geklappt. Ein Vereinskamerad vom MTV Gelting (der Verein, für den ich ein zweitstartrecht habe) wollte mich in Århus aufnehmen, so dass ich mich nur noch um die Anreise kümmern musste. Freitagabend: ich checke die Webseite um zu sehen in welcher Startgruppe ich gelandet bin. Finde aber niemanden mit meinem Namen. Hatte die Anmeldung doch nicht mehr geklappt? Die Kreditkarte ist auch nicht mit dem Startgeld belastet. Die Zeichen stehen schlecht. Samstag früh rief ich dann direkt beim Veranstalter an.  Dort sagte man mir vor Ort weiterhelfen kann, wenn es mit der Anmeldung nicht geklappt hat. Also fuhr ich mit einem unruhigen Gefühl nach Dänemark. In Århus im Startbereich ging dann alles zügig voran, und meine Anmeldung wurde kurzerhand dort nachgeholt. Das ging super unkompliziert, ein Traum. Doch dann ging es los, durch das stürmische Regenwetter in den vergangenen Tagen wurde der Kanalisation in Århus mächtig zugesetzt. So stark  das ein Teil der Abwässer direkt ins Meer gedrückt wurde – und da sollten wir nun Schwimmen. Die Wasserproben der  vergangenen Tage entsprachen nie den Vorgaben des Rennarztes. Daher wurden aus den vorrangegangenen Kinder und Volkstriathlonveranstaltungen kurzerhand Duathlons gemacht. Am Abend während unserer Pasta Party verkündete der Rennarzt dass nun die Wasserproben gut ausgefallen waren. Das Schwimmen konnte stattfinden, jedoch verkürzt auf 1000m, da in Dänemark bei einer Wassertemperatur bei 13,2°C max. 1000m geschwommen werden dürfen.

Renntag: Am Sonntag ging es dann los. Ich startete in Startgruppe 3 – hinter den Profis und der Frauenstartgruppe. Das Schwimmen wird mir immer in meinen Erinnerungen erhalten bleiben. Zum einen weil es wirklich recht frisch war, und zweitens die Wasserwerte bei weitem nicht so gut waren wie der Rennarzt es vorher verkündet hatte. Das  Schwimmen war im wahrsten Sinne des Wortes Scheiße – und so hat es auch an einigen Stellen gerochen. Naja Mund und Nase zu und immer dran denken „Schlucke kein Wasser“ – so spornte ich mich während des Schwimmens an, und entkam dem feuchten Element nach etwa 13 min. Direkt an meinen Fersen befand sich Lars Apitz, ebenfalls ein Vereinskamerad vom MTV Gelting. In der Wecheslzone ging er an mir vorbei, doch bereits nach den ersten 100m auf dem Rad waren wir wieder zusammen. Mit viel Druck auf der Kette stürmten wir auf der sehr hügeligen Strecke nach vorne. Leider ereilte mich nach etwa 30 Kilometern ein kleiner Defekt, der mich zum aufstoppen zwang. Meine Kette hatte sich zw. Rahmen und Kassette verklemmt. Das Problem war fix behoben, doch Lars und 2 weitere Fahrer die sich an ihn ran geklemmt hatten waren erst mal weg. Mit viel Motivation ging ich auf Verfolgungsjagd. Die beiden Verfolger von Lars fielen auch schon bald bei ihm ab, und wurden von mir ebenfalls überholt. Zur Halbzeit, bei Kilometer 45, war ich wieder bei Lars dran. Doch ich merkte dass ich etwas zu forsch gefahren bin, und musste dem nun Tribut zollen und Lars wieder ziehen lassen. Einige Kilometer vor der Wechselzone fuhr noch ein weiterer Fahrer an mir vorbei. Das war schon ein schwerer Schlag, da ich noch immer recht hart Rad gefahren bin und die Beine mehr als spürbar waren. In der Wechselzone wurden wir als die ersten AgeGrouper angekündigt. Aber da konnte etwas nicht stimmen, schließlich war mindestens Lars noch vor uns.  Der Fahrer der mich vor der Wechselzone überholt hatte, hängte mich auch sogleich beim Laufen ab. Zu allem Überfluss verkrampften auch noch meine Beine. Ich befürchtete nun nur noch im langsamen Dauerlauftempo durchlaufen zu können. Zumal ich mich kein Deut auf den Wettkampf vorbereitet hatte. Mir ging ständig durch den Kopf das ich nun in meinem Erschöpften zustand noch 21 Kilometer zu Fuß zurücklegen muss.  Bereits nach 2 Kilometern kam ein weiterer Athlet von hinten an mich ran, und überholte mich auch zugleich. Wieder einen Platz verloren, und so sollte es mir noch ein weiteres Mal ergehen. Glücklicherweise war die Laufstreck von vielen Menschen gesäumt, die einen fanatisch Anfeuern konnten. Wahrscheinlich nur deshalb bin ich überhaupt zu Ende gelaufen. Nach 1:26h kam ich in den Zielbereich und finishte total Erschöpft in 4:05:40h. Da ich mich selber so unfit gefühlt hatte, und ich davon ausging das ich mit meiner Zeit mit Sicherheit nicht so weit vorne sein werde, machte ich mich nach dem Wettkampf auf dem Heimweg. Erst am nächsten Tag sah ich im Internet das ich noch den 3ten Platz in meiner AK und den 22 Platz in der Gesamtwertung belegt hatte. Da hätte ich doch noch auf die Siegerehrung warten können J

Die Radstrecke bei diesem Wettkampf war echt einmalig. Sehr Hügelig, mit vielen scharfen und engen Kurven. Man musste stets sehr konzentriert Rad fahren und die Strecke immer im Auge behalten. Das hat eine Menge Spaß gemacht. Für mich war es eine der schönsten Radstrecken bei einem Triathlon die ich bis jetzt gesehen habe. Echt was feines. Hoffentlich kann ich mit einer besseren Form die Radstrecke das nächste Mal mehr genießen. 

Max beim Helmstedt Triathlon

Am Samstag, dem 02.07.2011 fand  in Helmstedt der 22. Elm-Lappwald Triathlon statt. Unter widrigen Bedingungen (11 °C , Regen und Wind) startete ich bei der Sprintdistanz (600m-22km-6km), dem einzigen Wettkampf an dem Tag.  Geschwommen wurde im Waldbad Birkerteich auf einer  50m-Bahn.  Die reine Schwimmzeit betrug 8:55min…auf ging es zum ersten Wechsel  und auf die Radstrecke. Die ersten  3km hatte ich technische Probleme und verlor  viel Zeit, weil meine rechte Pedale nicht mitspielte und mich immer wieder  rauswarf.  Mit viel Gewalt und einer guten Portion Kraft, blieb dann endlich die Platte eingeklickt. Trotzdessen die sechsschnellste Radzeit auf einer sehr profilierten Runde. Beim Laufen setzte sich das Streckenprofil fort. Die ersten 1,5km gingen bergauf.  Danach fand ich gut in den Rhythmus, habe aber  immernoch Probleme mit den kurzen, schnellen Strecken.  Im Gesamtklassement bin ich auf Platz 10 gelandet, die Altersklasse habe ich gewonnen. Nochmal ein schönes Ergebnis, bevor es in gut zwei Wochen nach Frankfurt zum Ironman geht.

Raik läuft Bestzeit

Nachdem mich vor zwei Wochen in Trebgast noch eine Erkältung ausbremste, welche auch einen Start am Rothsee verhinderte, habe ich mich spontan entschieden nochmal einen harten Lauf zu absolvieren und bim am Freitagabend beim Pfaffenhofener Altstadtlauf getartet. Die Bedingungen waren einfach perfekt zum laufen: 14 Grad, trocken und windstill.

Dementsprechend verlief auch der Wettkampf. Während sich der Führende sehr schnell absetzen konnte bildete siche eine kleine Spitzengruppe, die aber auch schon nach einer der drei Runden zerfiel. So lieferte ich mir mit einem anderen Athleten ein heißes Rennen um Platz 3, welches ich dann leider auf dem letzten Kilometer verlor. Nichtdestotrotz steht eine 33:30 über 10km zu Buche, wobei anzunehmen ist,dass die Strecke etwa 140 m zu kurz war.

Wenn in zwei Wochen in Ingolstadt auch noch die Schwimmleistung stimmt, werde ich unserer Mannschaft hoffentlich helfen können ein gutes Regionalligaergebnis einzufahren.

ASK Triathleten erfolgreich beim 3MUC Triathlon

Am vergangenen Wochenende fand an der Ruderregatta in Oberschleißheim der 3MUC Triathlon statt. Die Veranstaltung erstreckte sich mit dem Sprint am Samstag und der olympischen Distanz am Sonntag über das ganze Wochenende und zog an beiden Tagen auch unsere Sportler vom ASK an.

Am Samstag starteten über 400m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen in der Damenwertung der AK3 Sandra Morawitz und in der Herrenwertung der AK2 Roman Bosse.

Sandra konnte sich mit nur 1:25 Rückstand auf die schnellste Frau den 3. Platz in der Gesamtwertung mit einer Zielzeit von 1:05:39 (S: 8:46; B: 36:36; R: 0:17) sichern. In der Altersklassenwertung stand sie sogar als Siegerin auf dem Treppchen.

Roman erreichte in einer Gesamtzeit von 57:37 (S: 5:46; B: 32:48; R: 19:03) den 7. Platz in der Gesamtwertung und Platz 5 in der AK2 der Herren.

Ungesättigt vom Erfolg am Samstag stand Sandra am Sonntag erneut auf der olympischen Strecke (1,5-40-10) am Start. Und auch hier zeigte sie, dass die Sportler-(Innen) des ASK weit vorn mitspielen können. Mit einer Zeit von 2:27:45 (S: 32:48; B: 1:12:01; R: 42:56) kam sie als 6. aller Frauen ins Ziel. In ihrer Altersklasse stand sie als 2. Auf dem Treppchen.

Außerdem auf der olympischen Distanz starteten Sebastian Walter und Philipp Richard. Beide erreichten super Zeiten. Basti kam als 35. des gesamten Feldes nach 2:13:11 (S: 23:09; B: 1:10:12; R: 39:50) ins Ziel und wurde in der AK1 4.

Richi war der schnellste unserer Starter am Sonntag und überschritt die Ziellinie nach nur 2:09:08 (S: 26:47; B: 1:02:53; R: 39:28). Mit dieser Zeit wurde er 27. im gesamten Feld und 5. In der AK2.

Herzlichen Glückwunsch an alle für diese super Leistungen!

Saskia erfolgreich auf Wettkampftour

Bei Regen und stürmischem Wind (mit Böen die mich teilweise wirklich fast von Rad geschmissen haben) startete ich am 19.6 in Peine über die Kurzdistanz. Ich hatte schon befürchtet, dass eine olympische Distanz nur eine Woche nach der Mitteldistanz in Kulmbach ein wenig früh sein könnte. Und so war es auch. Mit dem Schwimmen und dem Rad bin ich noch zufrieden, jedoch war beim Laufen nichts drin. Meine Beine streikten ab KM 5. Es ging nix mehr. Ich konnte grade noch so meinen 4. Platz verteidigen..mehr war leider nicht drin.

 

Nur 5 Tage später startete ich in Braunchweig beim Nachtlauf über die 6,2km Strecke. Obwohl meine Beine immernoch sehr weh taten, war es mir ein Anliegen diesen Lauf mitzumachen, weil ich so die Chance hatte meine Braunschweiger Sponsoren mal wieder in heimischen Gefilden präsentieren zu können.

Der Start erfolgte (leider) erst um 22:30 - eine Zeit in der ich mich normalerweise schon in Tiefschlafphase 1 befinde... aber na gut ... heißt ja auch "Nachtlauf" ;-) Zu laufen waren 2 Runden mit sehr viel Kopfsteinpflaster. Da es auch noch geregnet hatte, war es wirklich sehr rutschig. Nachdem ich die erste Runde auf dem 4. Platz lag, zog ich mich in der zweiten Runde immer näher an die 3. Frau ran und überholte sie schließlich ca. 1 km vor dem Ziel. Mit meiner Zeit von 23:19 Minuten bin ich dabei sehr zufrieden.

 

Nun werde ich versuchen mich schnell zu erholen um dann beim Ligawettkampf in Ingolstadt wieder topfit zu sein. Ich freue mich auf den Wettkampf mit dem ASK !

Das Team ARITHNEA-ASK-Liga-Wochenende in Trebgast

Am Wochenende vom 18.-19. Juni war es wieder soweit und der zweite Ligatermin in der Bayern- und Regionalliga stand vor der Tür. Diesmal ging es in die Region um Kulmbach an den Badesee von Trebgast.

Am ersten Wettkampftag wurde der flatex Sprinttriathlon über die Distanz 0,6 – 20 – 5 durchgeführt. Gestartet wurde um 17:00 Uhr beginnend mit der Regionalliga der Herren, vertreten durch Raik, Olaf, Daniel, Steffen und Nils in der Neubesetzung. Die Herren der Bayernliga, besetzt mit Willi, Basti, Philipp und Patrick, folgten in einem Abstand von 30 Sekunden und schon auf der kerzengeraden Schwimmstrecke quer durch den See konnten einige Teilnehmer der Regionalliga eingeholt werden. Nach den Herren-Starts erfolgt 4:30min später der Startschuss für unsere Damen Arwen, Esther, Saskia & Doris. Nach etwa 8 Minuten stiegen die ersten Männer aus dem See und Olaf konnte sich zusammen mit Daniel und Steffen direkt in eine der Top-Radgruppen mit einbringen. Der Radkurs bestand aus einer 10km Wendepunktstrecke, welche doppelt gefahren wurde und auch Kraft am Berg verlangte und die große Führungsgruppe lichtete. Auch die anderen Teammitglieder fanden sich nach einer kurzen Warmfahrphase bedingt durch die kühlen Temperaturen im Fahrerfeld gut zu recht. Leider musste Arwen schon in der ersten Runde das Rennen abbrechen, da sie in der 180°-Kehre am Wendepunkt ihr Schaltwerk aus dem Schaltauge gerissen hatte, doch glücklicherweise ist ihr hier nichts passiert. Anschließend folgten noch  3 Lauf-Runden um den See, die aber tatsächlich nur 4,2km entsprachen. Auch hier kämpfte noch einmal jeder hart, um für das Team ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Nach Beendigung des Rennens, bei dem auch wie im Vorjahr erst zum Ende die Sonne heraus kam,  standen die Ergebnisse für den ersten Wettkampftag dieses Wochenendes. Die Herren der Regionalliga konnten sich dabei im vorderen Bereich platzieren, während die Bayernligastarter alles gaben, aber unter dem hohen Niveau in der Liga, ähnlich wie auch die Damen, zu leider hatten.

Nach dem vorabendlichen Grillen stand der zweite Wettkampftag ganz im Zeichen eines Staffelwettbewerbes, bei dem jeder nacheinander 0,6 – 8 – 2 absolvieren musste. Nach den nicht ganz zufriedenstellenden Ergebnissen des Vortages, wollten heute alle nochmal Stärke demonstrieren. Die widrigen Wetterbedingungen, mit starken Winden und sehr wechselhaftem Wetter, machten dabei allen Teilnehmern zu schaffen.  Auch Arwen konnte heute wieder starten, da sie sich das Rad mit Esther teilte und Steffen in der Wechselzone schnell die Pedale wechselte - das ist Teamplay in höchstem Maße ;-). Unter den Anfeuerungsrufen aller, da immer nur ein Athlet der jeweiligen Mannschaft unterwegs war, wurde jeder nochmal zusätzlich motiviert. Auch die Ergebnisse des Vortages sorgten nachträglich noch für eine Überraschung bei der Siegerehrung, da Olaf und Esther einen AK-Sieg errungen hatten und auch Doris und Daniel sich Top 3 Platzierung sichern konnten. Insgesamt waren auch die Teamergebnisse sonntags besser, so schaffte die Regionalliga Mannschaft erneut eine Top Ten Platzierung und in der Bayernliga konnte Patrick mit einer starken Leistung am Ende und den guten Vorleistungen seiner Teamkameraden noch einen Platz gut machen und den zwölften Platz sichern.  Unseren Damen erging es ähnlich und so konnte Arwen zum Beispiel  schon beim Schwimmen einen Platz gut machen und Esther rettete die Platzierung am Ende bis ins Ziel.

Zusammenfassend war es ein sehr schönes Wettkampfwochenende, welches aufgrund des Formates sehr stark unter dem Team Gedanken stand, doch auch das hohe Leistungsniveau in allen Ligen aufzeigte.

ASKler bei den deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz

Am 12.6.2011 fand für einige von uns der diesjährige Saisonhöhepunkt statt – Der Mönchshof Triathlon. Christoph, Thomas und ich als Einzelstarter sowie Thomas´ Frau Sylvia und Basti, die mit Erik von der UniBw München eine Staffel an den Start brachten, fuhren wir bereits Samstag nach Kulmbach. Bei der Startunterlagenausgabe trafen wir dann noch Conny und Saskia F., die ebenfalls vor Ort waren, um bei den Deutschen Meisterschaften auf der Mitteldistanzstrecke an den Start zu gehen.

Am Sonntagmorgen, als um 6 Uhr der Wecker klingelte, hatten wir eigentlich gar keine Lust mehr zu starten, denn das Thermometer zeigte gerade mal 6°C. Doch nach einem ordentlichen Frühstück in der Pension, sah die Welt schon anders aus. Am Trebgaster Badesee angekommen, schien kräftig die Sonne bei mittlerweile etwa 18°C und das Wasser hatte angenehme 19,6°C. Meine Aufregung stieg von Minute zu Minute, war es ja meine Premiere auf dieser Strecke.

Der Schwimmstart war dann leider ein Desaster, denn der Startbereich war mit etwa 15m Breite für die ca. 350 Starter (Männer und Staffeln) deutlich zu eng. Bereits nach der ersten von 3 zu schwimmenden Runden mit Landgang und Zeitnahme nach jeder Runde, kamen die ersten mit Nasenbluten aus dem Wasser. Unsere Starter überstanden die ungefähr 300m zu lange Schwimmstrecke aber zum Glück verletzungsfrei.

Die Radstrecke bot mit einer „knackigen Rampe“, die 3x bezwungen werden musste zum Glück auch viele gerade Stücke und schöne seichte Abfahrten. Auch die Kampfrichter gingen voll in ihrem Element auf und verteilten Zeitstrafen ohne Ende. Um mich herum hörte ich ständig Pfiffe. Auch ich bekam 4 Minuten Zeitstrafe, weil ich an einer 16%-Steigung „im Windschatten“ gefahren bin (man hätte mir mal sagen müssen, dass ich das lieber auf Geraden machen soll ;-) )

Die Laufstrecke war zum Glück kerzengerade und bot für alle unsere Athleten beste Voraussetzungen zu finishen. Alle 2,5km waren Verpflegungsstellen aufgebaut und man reichte uns Wasser, Iso, Cola und Gels.

Insgesamt waren wir alle sehr zufrieden mit unseren Ergebnissen. Leider hatte Thomas muskuläre Probleme beim Laufen, konnte aber dennoch mit einer Zeit von 5:58:59 als 39. in der AK Sen2 finishen. Christoph war nicht nur überglücklich, generell gefinisht zu haben, er hat auch erstmals das interne Duell mit einer Zeit von 5:43:55 (25. AK2) gegen Thomas gewonnen. Auch ich war überglücklich, dass ich zum einen nach 5-wöchiger Knochenhautentzündung und Laufpause nicht nur schmerzfrei finishen konnte, sondern mein persönliches Ziel (unter 5 Std.) mit einer Zeit von 4:38:13 (14. AK2) deutlich übertroffen habe.

Conny finishte als 10. der AK2 in 6:01:55 und Saskia ebenfalls in der AK2 als 8. in 5:04:08.

Unsere Staffel finishte als 8. In einer Zeit von 5:02:10

 

 

Starter

Swim

Bike

Run

Thomas

49:41

3:09:44

1:59:34

Christoph

49:58

2:57:31

1:56:26

Roman

34:57

2:31:11

1:32:05

Conny

48:13

3:10:15

2:03:27

Saskia

39:07

2:47:57

1:37:04

Staffel

Sylvia 50:17

Basti 2:42:46

Erik 1:29:07

Regional- und Bayernliga beim TUM-Triathlon

Der erste Liga-Wettkampf des Jahres fand am 21.05.2011 an der Regattastrecke in Oberschleißheim statt. Wir stellten drei Mannschaften, um in jeder Liga präsent zu sein. Für die Regionalliga starteten Olaf, Raik, Daniel, Steffen und Patrick. Die Regionalliga der Damen wurde vertreten durch Saskia, Saskia, Nadja und Sandra. Und in der Bayernliga waren Roman, Henri, Willi und Nils am Start.

Der Wettkampftag bestand aus zwei getrennten Wettkämpfen. Am Morgen wurde ein Swim & Run über 0,75 – 2,5km, und am Nachmittag noch ein Bike & Run, diesmal über 20 – 2,5km, durchgeführt. Beide Wettkämpfe verzichteten auf Einzelleistungen, denn die Teams mussten immer mit einem maximalen Abstand von 5 Sekunden zusammen bleiben. So wurde der Teamgedanke in den Mittelpunkt gerückt und ein Zusammenarbeiten notwendig.

Als erste starteten die Damen am Morgen ins Rennen, mussten dem hohen Tempo ihrer Konkurrentinnen jedoch Tribut zollen und erreichten nach einer guten 28:03min leider „nur“ als 11. das Ziel. Direkt nach dem Rennen der Damen folgten die Herren der Regionalliga. Diese konnten sich,  mit einem Rückstand von nur 1:20min auf die 1. Platzierten, eine Top Ten Platzierung sichern. Im Anschluss daran war die Bayernliga dran. Aufgrund der neu zusammengestellten Mannschaft und fehlender gemeinsamer Trainingszeit, verfehlten diese eine vordere Platzierung und finishten den ersten Wettkampf in einer Zeit von 25:53min.

Nach einer kurzen Zwischenpause folgte am Nachmittag der Bike & Run. Bei diesem Wettkampf durfte im Unterschied zum Swim & Run ein Starter jeder Mannschaft als sogenanntes Streichergebnis aus der Gruppe fallen. Damit war auch die grobe Strategie für alle 3 Mannschaften klar. Es sollte jeweils einer pro Mannschaft auf dem Rad alles geben, um eine bestmögliche Ausgangssituation für den anschließenden 2,5km langen Lauf zu schaffen. Der Start erfolgte als Jagdstart, auf Grundlage der Ergebnisse und Abstände am Vormittag. Auch hier begann der Wettkampf wieder mit den Damen, bei denen eine der beiden Saskias nach dem Radfahren ausstieg. Mit einer sehr guten Radleistung von 32 Minuten auf die 20km konnten die Damen beim Laufen noch einen Platz gutmachen und so mit einem guten 10. Gesamtplatz ihren ersten gemeinsamen Wettkampf beenden. Bei den Herren der Regionalliga war das Ziel ähnlich, doch durch das hohe Tempo aller Teilnehmer auf dem Rad, mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 42km/h, ein schwieriges Unterfangen. Patrick sollte durch seine guten Radleistungen das Streichergebnis stellen und führte so am Ende die Gruppe, im Wind fahrend, in die Wechselzone. Daniel, Raik, Steffen und Olaf konnten anschließend in einem harten Lauf 4 Sekunden Vorsprung auf die folgende Mannschaft retten und mit einer Gesamtzeit von 41:17min ihre gute Platzierung vom Vormittag verteidigen. In der Bayernliga lief das Rennen nicht ganz wie geplant, denn schon während des Radfahrens verlor Roman den Anschluss zur Gruppe und musste alleine in die Wechselzone fahren. Doch mit einem fulminanten Lauf konnte er sein Team einholen und sie bis in das Ziel hin unterstützen. Leider konnten sie aufgrund der wideren Umstände die geplante Strategie nicht umsetzen, so dass alle abschließend Laufen mussten.

Nach dem ersten von fünf Ligarennen stehen unsere Damen auf Platz 10, die Herren der Regionalliga auf Platz 9 und die Herren der Bayernliga auf dem 14. Platz. Damit konnte das Potential zwar noch nicht voll ausgeschöpft werden, aber die Ziele für die kommenden Rennen gegeben.

Sandra beim ITT Ferropolis

Auch wenn das Ambiente super war, waren leider nicht ganz so viel Starter da, wie eigentlich vom Veranstalter erwartet bzw. auch in den vergangenen Jahren angetreten waren. Es gab nur eine Schwimmrunde (1,9 km), welche vom Strand betrachtet natürlich riesig aussah. Durch den Wind gab es viele kleinen Wellen, aber irgendwie habe ich die als 12. überstanden (Auch wenn ich mit der Schwimmzeit nicht ganz zufrieden war). Dann ging es aufs Rad. Insgesamt mussten 3 Runden a 30 km zurückgelegt werden. Dies schaffte ich in 2:48,22h, auch wenn in der 2. Runde Regen und Wind einsetzten. So kam ich mit der achtbesten Radzeit von der Strecke. Dann ging es auf die 4 Laufrunden von insg. 21,1 km. Die Laufrunden verliefen, auch dank der Fans am Rand, super und so konnte ich noch 3 Mädels überholen. Mit einer Laufzeit von 1:47,19 h und einer Endzeit von 5:31:33 h wurde ich insgesamt 7.

Ich war total zufrieden. Ferropolis ist super organisiert, das Team total freundlich und hilfsbereit und die Fans an der Strecke feuern jeden an.

Patrick auf Mitteldistanztour

In den vergangenen beiden Wochen habe ich, neben dem ersten Regionalliga Wettkampf an der Münchener Regattastrecke, an zwei Halbdistanzen in Baden-Württemberg teilgenommen.

Am 22.05. nahm ich beim Naturenergie-Triathlon Rheinfelden und am 05.06.11 bei der Challenge Kraichgau teil.

Der erste Wettkampf diente noch als Trainingswettkampf, denn am Vortag startete ich bereits im Rahmen der Regionalliga beim TUM Triathlon. Geschwommen wurde im Rhein mit einer gemessenen Länge von 2 km und starker Strömung, was zu einer schnellen Schwimmzeit von knapp 15 Minuten führte. Anschließend folgte ein 500m Lauf bis in die Wechselzone, bevor ich auf mein Zeitfahrrad aufsteigen konnte um auf die 86km lange Radstrecke zu gehen. Der Radkurs bestand aus 4 Runden mit jeweils über 250HM aufgeteilt auf 2 lange Anstiege am südlichen Zipfel des Schwarzwaldes. Durch die Belastung in der Liga am Vortag machten diese Anstiege sich stark bemerkbar. Dementsprechend hart wurde auch der anschließende Halbmarathon, bei sonnigen Temperaturen, ohne Wind am malerischen Rhein entlang und durch die City von Rheinfelden. Nach 4:38h erreichte ich das Ziel und konnte mit einem guten 2. Platz in meiner AK finishen.

Am 05.06. sollte nun der erste Saisonhöhepunkt im Kraichgau erfolgen. Motiviert von den Ergebnissen des vorangegangen Jahres erfolgte pünktlich um 9:15 Uhr, mit herrlichem Kraichgau-Wetter,  der Startschuss zur Challenge. Nach 30:03min stieg ich aus dem Hardtsee um dann die Verfolgungsjagt auf dem Rad zu starten. Das Tempo fühlte sich gut an, doch musste ich dem Stress der vergangenen Tage, Wind und warmen Temperaturen Tribut zollen und fuhr mit einer Radzeit von 2:32h, die 5min langsamer war als die des vergangenen Jahres, unter meinen Möglichkeiten. Beim anschließenden Lauf konnte ich zwar 3min ggü. dem Vorjahr aufholen, doch auch hier hatte ich Probleme mit der Muskulatur im Oberschenkel, so dass ich mit einer Gesamtzeit von 4:52 h und einem 25. Platz in meiner AK finishen konnte.

Zurückblickend waren es 2 schöne Wettkämpfe mit jeweils unterschiedlichem Anspruch und eine gute Vorbereitung, vor allem als Lerneffekt,  für die erste Langdistanz im August…Challenge Copenhagen, ich komme!! J

ASKler beim Olympiapark Triathlon

Die Wetterprognosen für den 9. MRRC Triathlon verhießen nichts Gutes. Kalte Temperaturen und Regen wurden für Sonntag, den 15. Mai vorhergesagt. Beim Wettkampf war es dann zwar kalt, aber es blieb weitestgehend trocken. Als erstes gingen unsere Mädels beim Volkstriathlon an den Start. Am Ende sollte sich herausstellen, dass sie etwas tief gestapelt hatten. Petra Borrmann mit Platz 164 und Platz 13 in ihrer Altersklasse und Sandra Morawitz mit Platz 27 insgesamt bei den Damen erreichten hervorragende Leistungen. Dabei schaffte es Sandra sogar auf das Podest in Ihrer Altersklasse. "Für meine Verhältnisse lief das Schwimmen gut, das Radfahren super und beim Laufen habe ich mich von einer zu nächsten rangezogen." , so fasste sie Ihre Leistung in einem Satz zusammen.
Die Männer gingen erst sehr spät im Feld der Elite an den Start. Am Ende schafften alle drei (Raik, Max und Maik) eine Platzierung unter den Top 100. Besonders Maik freute sich über seine Leistung, denn er hielt die "Jungen Wilden", vor allem Raik, der wieder eine fantastische Laufzeit von 18:43 min auf den welligen 5 Kilometern hinlegte, noch einmal auf Distanz und schaffte in seiner Altersklasse SEN1 einen guten 5.Platz. Für alle war es somit eine gute Vorbereitung für die nächsten anstehenden Ligawettkämpfe.

Steffen beim Duathlon in Sulzbach-Rosenberg

Am 8. Mai nutze Steffen das schöne Wetter, um beim Duathlon in Sulzbach-Rosenberg seine ersten Duathlonerfahrungen zu sammeln und sich auf die Triathlonsaison vorzubereiten. Da er erst am Freitag aus einem kurzen Radtrainingslager am Gardasee zurückkam, ließ er den ersten Laufabschnitt etwas ruhiger angehen und wechselte nach 7,7km und 30:25min als 21. des Kurzduathlons aufs Rad.

Auf den profilierten und windigen 38km der Radstrecke konnte er seine Platzierung halbwegs halten und nach 1:08:40h wieder zurück in die Laufschuhe wechseln.

Beim abschließenden Lauf nutze er seine langen Beine und konnte mit einem Laufsplit von 19:12min auf den abschließenden 5km noch ein paar Plätze gut machen und erreichte als 13. der Gesamtwertung das Ziel.

Raik gewinnt Osterlauf

Raik hat die Feiertage genutzt, um am Rand seiner Heimatstadt Berlin beim Wartenberger Osterlauf zu starten. Bei sonnigem Wetter gewann er souverän in einer Zeit von 44:59 über flache 12,3km und konnte damit die Laufform vor den bevorstehenden Ligawettkämpfen überprüfen.

Saskia bei den Braunschweiger Unimeisterschaften

Am 10.04. startete ich bei schönstem Frühlingswetter beim 4. Campuslauf der TU Braunschweig. Mir gelang es meine Bestzeit über 10km heute deutlich zu verbessern. Nach 40:45 Minuten lief ich als zweite Frau ins Ziel. Ich bin mit dieser Zeit überglücklich. Schon lange habe ich mir gewünscht mal eine 40 vorne stehen zu haben.

 

Gleich zu Beginn wurde ich von der späteren Siegerin überholt. Doch mir gelang es ihr Tempo aufzunehmen und in Reichweite an ihr dran zu bleiben. Bei Kilometer 6 wurde ich dann noch einmal von einer altbekannten Konkurretin überholt, gegen die ich in den letzten Jahren regelmäßig verloren hatte. So liefen wir in Abständen von ca 10 Sekunden bis KM 8,5 als Dreierpack hintereinander her. Die bis dato zweite Frau wurde dann jedoch deutlich langsamer, so dass ich sie wieder zurück überholen und den 2. Platz zurückgewinnen konnte. Leider gelang es mir nicht die erste Frau noch zu stellen. Sie lief knapp 20 Sekunden vor mir ins Ziel.

 

Dennoch bin ich sehr glücklich mit dem Ergebnis, gerade weil ich gestern auf dem Rennrad sehr schlechte Beine hatte. Aus diesem Grund beschloss ich heute morgen kurzfristig vor dem Wettkampf noch 30 Minuten auf der Rolle Rad zu fahren. Ich wollte meinen Kreislauf und meinen Stoffwechsel in Schwung bringen. Vielleicht auch deswegen lief es heute einfach super.  Ich fühlte mich die ganzen 10 Kilometer beim Laufen locker uns gut.

Philipp beim Forstenrieder Volkslauf am 09.04.2011

Am 09.04. stand für Philipp der zweite Laufformtest der Saison über 10km beim Forstenrieder Volkslauf auf dem Plan.  Bei blauem Himmel, Sonnenschein und 18°C führte die flache und schnelle Laufrunde quer durch den Forstenrieder Park. Mit 42:20min konnte Philipp sich im Vergleich zu seinem ersten Testlauf der Saison beim Westparklauf im März deutlich verbessern.

Der Veranstalter beeindruckte mit einer perfekt organisierten Laufveranstaltung. Beste Stimmung und anfeuernde Zuschauer säumten nicht nur den Zieleinlauf, sondern selbst Teile der  Laufstrecke. Die motivierenden Anfeuerungsrufe des Moderators halfen am Ende den Teilnehmern über die letzten Meter ins Ziel. Von der Startnummernausgabe bis hin zum verdienten Stück Kuchen nach Zieleinlauf hat alles gestimmt. Hier kann man sich für den 2. ASK-Lauf 2012 eine Menge positiver Anregungen holen. Allerdings könnte man den Veranstaltern unterstellen, selbst beim ASK-Lauf abgekupfert zu haben: denn das „attraktive Läufergeschenk“ für jeden Finisher entpuppte sich als Halstuch, welches in dieser Form schon bei unserem Lauf eine Woche früher an jeden Finisher verschenkt wurde:)

Alles in allem war es eine tolle Laufveranstaltung bei tollem Wetter mit neuer Bestzeit. Was will man mehr!?:)

ASK mit 7 Startern beim 100km Staffellauf

Zusammen mit 3 Athleten anderer Vereine machten sich am frühen Sonntagmorgen Patrick, Sebastian, Thomas, Roman, Alex, Philipp und Steffen auf den Weg nach Kelheim, um am 100km Lauf eine 10er Staffel zu stellen. Nach dem Startschuss um 8:00h konnten sich die 10 zuerst auch als Erste auf der 2km-Runde behaupten, büßten jedoch nach und nach durch unterschiedliche Wechseltaktiken anderer Teams ihren Vorsprung ein und fielen nach 30 Runden auf den 3.Platz zurück. Nachdem alle ursprünglich mit höheren Erwartungen angereist waren, stellte auch unsere Startgemeinschaft ihre Taktik um und es liefen nur noch die 4 Läufer, die zuvor die schnellsten Rundenzeiten vorgelegt hatten. Die anderen Sechs konzentrierten sich darauf, einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen und sagten den Wartenden die verbleibende Zeit bzw. ihre Rundenzeiten an. Mit dieser Taktik gelang es dann, den ersten Platz zurückzuerobern und ein Zeitpolster auf die nächsten Verfolger vom Team Armin Wolf zu schaffen. Deren Läufer wechselten in Zweiergruppen jede Runde und alle 10 Runden kam eine neue Gruppe, wodurch wir nie wussten, was die nächsten zu leisten im Stande waren. Wie zu befürchten war, schickte Armin Wolf zwei schnelle Jungs als letzte Gruppe auf die Strecke. Dadurch schmolz unser Zeitpolster von Runde zu Runde und die Vier Läufer kämpften um jede Sekunde. Als Steffen als Schlussläufer auf die Runde ging, war aus einem mehrminütigen, komfortablen Vorsprung ein Abstand von 12s geworden. Diesen büßte Steffen auf seiner 8.Runde nach ca. 600m ein, konnte aber etwa 900m mit dem anderen Läufer mithalten. Nach einer Kurve setze er dann zu einem vorgezogenen Endspurt an, dem Steffen leider nichts mehr entgegenzusetzen hatte. So mussten sich die 10 nach einer anstrengende, aber schönen Veranstaltung mit dem 2. Platz begnügen, konnten sich aber immer noch über eine Laufzeit von 5:59:47h freuen. Auch der Veranstalter beglückwünschte beide Teams zu einem letzten Endes so spannenden Finale, das bisher nicht gegeben hatte.

 

ASKler beim Westparklauf

Am 13.03. starteten Max, Philipp und Steffen als Vorbereitung auf die Saison beim 10km-Lauf im Westpark. Philipp bestritt hierbei seinen ersten reinen 10km-Lauf und Max und Steffen wollten sehen, was die Form nach dem Winter hergab. Bei sommerlichen Temperaturen konnte Steffen die zwei hügeligen Runden als erster der Drei nach 37:57 min beenden. Max folgte, leicht geschwächt durch eine ausgiebige Schönwetterradtour gestern, wenig später mit 40:45 min. Philipp konnte sich bei seiner Premiere mit 44:05 min ebenfalls im ersten Drittel platzieren.

Saskia gewinnt beim Crossduathlon Wolfsburg

Heute hatte ich meinen Saisonauftakt beim Crossduathlon in Wolfsburg. Es warteten 5,4km Lauf - 18km MTB - 5,4km Lauf.

Ich war sehr gespannt wie es läuft, da ich ja erst vor einer Woche aus dem Trainingslager auf Fuerteventura zurück gekommen bin.

Nach den ersten Metern auf der Laufstrecke hatte ich schon arge Befürchtungen ob das heut mal gut geht. Gefühlt war ich unglaublich langsam. So musste ich auch gleich 2 Damen an mir vorbeiziehen lassen, so dass ich nur als 3. aufs Rad wechselte. Mit dem MTB ging es auf eine hügelige Waldstrecke auf der jeder Teilnehmer 3 Runden fahren musste. Dort erlebte ich dann eine Überraschung: Meine Beine fühlten sich unglaublich gut an! Ich konnte richtig Druck machen und mich mit der schnellsten Radzeit bei den Frauen wieder auf Platz 1 vorkämpfen.

In der Wechselzone erfuhr ich, dass ich ca 2 min Vorsprung rausgefahren hatte. Da die zweite Frau eine unglaublich gute Läuferin ist (10km Bestzeit deutlich unter 40min), wusste ich, dass es sehr eng werden würde den ersten Platz ins Ziel zu retten. Also gab ich alles und lief am Anschlag. Ein Freund von mir rief mir die Zwischenstände durch und leider wurde der Vorsprung immer kleiner!

Doch ich schaffte es. Mit ca 20 Sekunden Vorsprung rettete ich mich ins Ziel und konnte so den ersten Sieg für den ASK feiern !!! :-)

Saskia in Braunschweig auf dem Treppchen

Am 9.1 lief ich hier in Braunschweig den Neujahrslauf mit (10km). Für die Teilnahme ahabe ich mich ganz spontan entschieden. Nachdem ich beim Silvesterlauf in München mit meiner Zeit gar nicht zufrieden war und heute eh eine Tempoeinheit auf meinem Trainingsplan stand, habe ich mich für den 10km hier in Braunschweig entschieden.

Dank des Tauwetters war die Strecke fast vollständig eisfrei. Mit meiner Zeit (42:32) und dem 2. Gesamtplatz bin ich zufrieden. Es ist ja noch recht früh im Jahr. Gegen die erste Frau (40:03) konnte ich NOCH nichts ausrichten.

ASKler beim Münchner Silvesterlauf

Zum Jahresende nahmen fünf ASKler beim Silvesterlauf des MRRC München im Olympiapark teil. Als Erste durfte unsere Nachwuchsathletin Anne auf ihre 2km, die sie in 10 Minuten und 37 Sekunden meisterte.

Die verbleibenden 4 gingen eine Stunde später auf die danke der Schneefälle der vorangegangenen Tage teilweise sehr winterliche 10km-Runde. Schnellster ASKler war dabei Tobias, der nach einer Nettozeit von 39:49min die Ziellinie überquerte. Steffen und Olaf folgte ihm mit 40:59min und 42:24min. Abgerundet wurde das gute Vereinsergebnis durch Saskia, die mit einer Laufzeit von 45:12min als 21. Frau das Ziel erreichte.