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David bei der 70.3 Weltmeisterschaft

Als Jahreshighlight und Saisonhöhepunkt vertrat David Gehb den ASK München bei den Ironman70.3 World Championchips in Clearwater. Sein Anvisierte Zeit von 4:15h konnte er mit 4:05:35h deutlich unterbieten. Wahrscheinlich hat der Starbucks Kaffee direkt vorm Start wunder bewirkt. Oder war es doch die akribische Vorbereitung? Man wird es wohl nie mit Sicherheit sagen könne.

Das Schwimmen im Golf von Mexiko war in der Tat gänzlich ölfrei. Dennoch kamen die meisten Teilnehmer ganz in Schwarz aus dem Wasser – dem Neo sei Dank! David meisterte seine schwächste Teildisziplin gemäß seinem Zeitplan, und lief nach knapp 28min als 24ter seiner Altersklasse zur ersten Wechselzone. Auf dem flachen und schnellen Radkurs von Clearwater machte David von Anfang an Druck und konnte so schnell zu den ersten seiner Altersklasse aufschließen. Dennoch war die Orientierung für die Athleten im Wettkampf recht schwer, da ca. 1800 Teilnehmer in mehreren Startwellen auf die Strecke gelassen wurden. Somit  mischten sich die Teilnehmer mit unterschiedlichen Startzeiten entlang der Strecke, was eine Positionsbestimmung bezüglich der aktuellen Platzierung fast unmöglich machte. Gegen Ende der Radstrecke musste er dem schnellen Anfangstempo Tribut zollen und etwas Druck von der Kette nehmen. Nichts war mehr mit Kette rechts, qualmenden Reifen und Wind im Haupthaar. Nach einem nicht so sehr schnellen 2ten Wechsel ging es auf die 2-mal zu bewältigende Laufstrecke. Optimistisch gestimmt aufgrund der schnellen Durchgangszeit (ca. 2:40h nach dem Radfahren) ging Gehb den Halbmarathon an. Doch gleich zu beginn verkrampften seine Oberschenkel. Diese Probleme ließen erst nach dem Clearwater Bridge nach. Knackpunkt und Höhepunkt der Laufrunde stellte diese riesige Brücke dar, die insgesamt 4-mal zu erklommen werden musste. Nach dem ersten „besteigen“ konnte Gehb sein gewohntes Lauftempo einschlagen. Nun machte er Platz für Patz gut und lief nach einer doch noch recht schnellen Halbmarathon von 1:24h als 6ter seiner Alterskasse am Pier 60 in Clearwater ins Ziel ein. Im Gesamtklassement konnte Gehb den 52ten Platz erzielen.

David beim Cross Duathlon in den Fröruper Bergen

Als letzter Test für vor der IM70.3 in Clearwater ist David letztes Wochenende bei einem Cross Duathlon am Start gewesen. Im Rahmen des Fröruper Moutaincross wurden auch die letzten Landesmeistertitel für die Nordverbände Hamburg und Schleswig-Holstein vergeben. Das lockte zahlreiche Athleten an dem sonnigen Herbstag raus in die Natur. Auf der langen Strecke, bei der 4,5km Laufen, 16km MTB und abschließend 4,5km Laufen auf dem Programm standen, starteten etwa 70 Athleten. Darunter befand sich auch ein ASK Athlet, David Gehb. Er konnte sich vom Start an gut positionieren, jedoch war es ihm nicht möglich das Tempo vom Hamburger Michael Haas und dem Dänen Andreas Petz mitzugehen. So wechselte er in einer 3 Mann Verfolgrgruppe  als 5. auf das MTB. Hier rächte sich die Faulheit. Es wäre schon cleverer gewesen die Runde zuvor zu besichtigen. Daher folgte David dem späteren Gesamtfünften auf dem MTB, um sich von hinten in Ruhe die Strecke anschauen zu können.

Die 3 folgenden Runden übernahm er die Führung seiner kleinen Gruppe, und konnte sich auch zugleich deutlich von seinen Mitstreitern absetzten. Leider betrug der Vorsprung der beiden Führenden zu diesen Zeitpunkt bereits 4 Minuten. Mit dem gleichen Rückstand ging David auf den letzten Abschnitt, dem 4,5km Lauf, auf dem es ihm gelang etwas Zeit gegenüber den Spitzenreitern gut zu machen. Der Abstand war jedoch zu groß, so dass am Ende ein guter 3ter Platz zu buche Stand.

ARITHNEA Team ASK München Süd gewinnt den München Marathon 2010

Am 10.10.2010 fand zum 25. Mal der München Marathon statt. Wie auch die letzten Jahre bei herrlichem Wetter – und mit am Start fünf Athleten des ARITHNEA Team ASK München Süd, die kurzentschlossen die Möglichkeit zur Nachmeldung am Freitag genutzt hatten und auf eine vordere Platzierung hofften.

Als erster ging Steffen auf sein 5,5km langes Teilstück und hatte zu Beginn mit dem hohen Tempo der zeitgleich gestarteten 10km-Läufer zu kämpfen. Mit der frischen Saisonpause in den Beinen konnte er noch als 5. von 324 Staffeln an Raik übergeben. Dieser machte zu Beginn auf der noch menschenleeren Strecke gut Tempo und konnte einen Platz gut machen, bevor er in die hinteren Bereiche der 30 Minuten zuvor gestarteten Marathonteilnehmer lief und von da an mehr einen Hindernislauf bestritt. Als dritter ging Daniel auf die Strecke und hatte nach schnellem Beginn ebenfalls mit einem hohen Anfangstempo zu kämpfen, aber er konnte ebenfalls Boden auf die führende Staffel gut machen. Nachdem er Max als 4.ASKler auf die Strecke geschickt hatte, konnte dieser nach wenigen Kilometern die Führung übernehmen und diese an Christian übergeben, der den Sieg sicher ins Stadion brachte. Dort konnten sich die Fünf gemeinsam über den ersten Platz und die Gesamtzeit von 2:42:10h freuen.

David siegt in Bremen

So langsam neigt sich die Triathlonsaison dem Ende entgegen. Um noch ein paar Triathlonerfahrungen zu sammeln entschied sich David kurzfristig an der Bremerlandesmeisterschaft im Sprinttriathlon teilzunehmen, welcher im Rahmen des 2ten Waterfronttriathlons ausgetragen wurde. Start des Schwimmen war in einem kleinen Seitenarm der Weser direkt vor der bremer Waterfront, dem ehemaligen Spacepark. Bereits die niedrige Wassertemperatur von 15° - 16° C verdeutlichten den Teilnehmern das sich der Sommer bereits dem Ende entgegen neigt.

Ein 500m langer Dreieckskurs musste bewältigt werden. Hecktisch stellte sich der Schwimmstart dar, da die erste Boje bereits nach ca 100m zu passieren war. Diese wollten die meisten Starter so weit vorne wie möglich passieren. Einige Schläge später kam David schließlich als 4ter aus der Weser, und setzte auf den folgenden 20 Radkilometern zur Verfolgungsjagd auf die Spitze an. Schon nach der Hälfte der ersten von zwei Radrunden konnte David die Führung der Sprintveranstaltung übernehmen.  Highlight auf der schnellen Radrunde war das Durchfahren der Tiefgarage vom Shoppingcenter Waterfront. Pünktlich zu Beginn des Regens wechselte David, immer noch in Führung liegend, die Rad- gegen die Laufschuhe und konnte mit dem herausgefahrenen Vorsprung einen sicheren Sieg entgegenlaufen. Mit einer Zeit von 59:32 blieb David als einziger unter der Stundenmarke. Es folgten auf Platz 2 der Gemunder Christian Siedlitzki (SG Findorff) vor dem drittplatzierten Jens Novak (Triathlonclub Oldenburg).

Patrick bei der Challenge Walchsee-Kaiserwinkl

Für Patrick sollte dieses Jahr die Tyrol Kaufhaus Challenge Walchsee-Kaiserwinkl im Norden Österreichs der zweite Saisonhöhepunkt werden, nachdem er bereits im Frühjahr in Kraichgau erfolgreich seine erste Halbsdistanz bestritten hat.

Start war am Morgen des 05.09.2010 um 7:30 Uhr bei 12° Celsius Außentemperatur. Aufgrund anhaltender Regenfälle während der letzten Tage hatte sich die Temperatur im Walchsee auf 15,4° abgekühlt und so war das Schwimmen auch gefühlt wesentlich länger, obwohl er bereits nach 31min aus dem See stieg. Doch die niedrigen Temperaturen machten sich auch beim ersten Wechsel bemerkbar, da man wesentlich mehr Überbekleidung anziehen musste und dies auch nur mit Hilfe der Helfer im Wechselzelt schnell von statten ging.

Nach dem Wechsel begann aber nun seine Paradedisziplin, das Radfahren, bei dem Patrick die in 2 Runden aufgeteilten 90 km durch die malerischen Täler Nordösterreichs in einer Zeit von 2:21h bewältigte und so auch noch ein gutes Stück nach vorne fahren konnte. Besonders kamen ihm hier die kurzen, knackigen Anstiege mit langen Abfahrten zu Gute, bei denen er sein Material, das 54er Zeitfahrkettenblatt und die FFW- Scheibe, die er von Alexander geliehen bekommen hat, hervorragend ausnutzen konnte. Während des Radfahrens kam auch langsam die Sonne heraus, so dass die Athleten die morgendliche Kälte vergessen und ein wenig das Panorama genießen konnten.

Im Anschluss an den 2. Wechsel führte der Halbmarathon in 4 sonnigen Runden um den Walchsee und nach einer Gesamtzeit von 4:46h erreichte Patrick als 16. seiner AK zufrieden das Ziel.

Damit endet für ihn die erste Saison beim ASK und nach der nun folgenden Saisonpause startet dann im Oktober wieder das Grundlagentraining um sich für die im nächsten Jahr anstehende Langdistanz vorzubereiten.

David unter falscher Flagge beim 5ten Volksbank Triathlon in Bremerhaven erfolgreich

Am Wochenende wollte David Gehb bei der Xterra Germany in Zittau schauen, wie es um seine Crossfähigkeiten steht. Doch das Event fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, das Hochwasser in Sachsen und Brandenburg machte eine Austragung unmöglich.
Um nicht tatenlos rumzusitzen, startet David dann beim 5.Volksbank Stadttriathlon in Bremerhaven, jedoch ausnahmslos mal nicht für den ASK. David trainiert Schwimmen seit April beim OSC Bremerhaven, daher fühlte er sich verpflichtet auch für diesen Verein beim “Heimatwettkampf” anzutreten.
Die Schwimmstrecke führte durch den Innenhafen, direkt vorbei am U-Boot “Wilhelm Bauer” sowie weiteren recht großen Segelschiffen. Für die Zuschauer war dies optimal, da es einige Brücken über die Schwimmstrecke gab, und sie die Athleten stehts gut beobachten konnten.
Nach 1500m und 19:50 kletterte David als 4ter, 30sec hinter Thorben Wulff, einem Trainingspartner aus dem OSC, aus dem Salzwasser. Und machte sich auf die 37km lange Radrunde durch Bremerhaven und dem Fischereihafen. Bis es zum 2ten Wechsel ging, lag David an der Spitze des Feldes, und konnte ca. 30sec mit auf die Laufstrecke nehmen. Leider reichte dieses Zeitpolster nicht bis zum Ziel, ca. 2km vor dem Ziel zog Olaf Geserick vom 1. TSO die Bären Oldenburg an David vorbei und sicherte sich somit den Sieg. David erreichte mit 9sec Rückstand Platz 2 gefolgt von Thorben Wulff (OSC Bremerhaven).
Insgesamt lässt die Leistung zu hoffen, das es für den ASK Athleten in 2 Wochen beim alljährlichen NordseeMan wieder zu einer Top Ten Platzierung reichen wird.

ASKler siegen beim Ligafinale und sichern sich den Aufstieg in die Regionalliga

Am 08.08. fand in Kronach wie auch schon die Jahre zuvor das Ligafinale der Erdinger Alkoholfrei Triathlon Liga Bayern statt. Das besondere hierbei war das Wettkampfformat: Morgens mussten sich die Athleten bei einem Swim and Run über 550m und 2500m beweisen und eine gute Ausgangsposition für den Jagdstart des am Nachmittag statt findenden Bike and Run erarbeiten. Beim Auftakt im Wasser sorgte Olaf für ein ausgeglichenes Tempo, Steffen konnte sich im Wasserschatten für den Lauf ein wenig Kräfte sparen und Raik hielt bei seiner vergleichsweise schwächsten Disziplin mit Unterstützung von Daniel ebenfalls gut mit. Nach dem Wechsel zum Laufen machten alle Vier auf dem ersten Bergabstück gut Tempo und unterstützen sich bei dem folgenden Bergaufstück. Die zweite Runde wurde dieser Anstieg für alle nochmal hart, jedoch wurde das Team im Ziel mit der schnellsten Zeit von 18:38min und 22s Vorsprung vor der nächsten Mannschaft der Bayernliga belohnt.

Am Nachmittag begaben sich die Vier als erste auf den 24km- Radkurs, bei dem man dank der welligen 4km-Wendepunktstrecke immer wieder den Abstand zu den Verfolgern messen konnte. Auf den ersten beiden Radrunden gelang es den ersten Verfolgern unserer Männer ein paar Sekunden aufzuholen, jedoch konnten Daniel, Olaf, Raik und Steffen dank großartigem Kampfgeist das Tempo auf der dritten Runde weiter hoch halten und den Abstand auf die anderen Mannschaften erneut ausbauen. Trotzdem liefen die vier die abschließenden 2km gleich hart an, wodurch leider Olaf abreißen lassen musste. Jedoch gelang es den anderen Drei mit einer starken Mannschaftsleistung den ersten Platz mit dünnem Vorsprung gegenüber den auch nur noch zu dritt laufenden Verfolgern aus Augsburg zu verteidigen. So konnte sich das Team nach kurzer Erholungspause im Ziel wieder vereint zu viert über den zweiten Tagessieg der Saison freuen. Besonders bemerkenswert ist hierbei, dass alle Vier die Ziellinie gesehen haben und nicht wie viele andere Mannschaften bereits während oder am Ende des Radfahrens einen Mitstreiter verloren haben, da dieser aufgrund eines zu großen Abstandes durch einen Kampfrichter aus dem Wettkampf genommen wurde.

Insgesamt war es eine gelungene Bayernligasaison und das ARITHNEA Team ASK München Süd steigt durch eine ausgeglichene Leistung in die Regionalliga auf.

Erster Sieg beim dritten Ligawettkampf

Am 01.08. fand in der Nähe von Schongau der dritte Wettkampf der Erdinger Alkoholfrei Triathlon Liga Bayern statt. Hierbei konnten sich die Athleten des ASK sehr gut behaupten und alle erreichten eine Platzierung in den Top 10. Daniel konnte sich hierbei nach den 750m Schwimmen als Erster der Bayernliga und zeitgleich gestarteten Regionalliga auf die Radstrecke begeben und nach kurzer Zeit in der ersten Radgruppe Druck machen. Steffen folgte in der zweiten Radgruppe, Henri und Michael gingen mit der dritten Radgruppe an die zweite Disziplin. Daniel konnte sich mit der ersten Radgruppe mit steigender Radkilometerzahl weiter absetzen, büßte jedoch den erarbeiteten Vorsprung bei einer schlecht ausgewiesenen Abzweigung wieder ein, bei dem die komplette Gruppe falsch abbog, dann drehen musste und ohne Schwung in den folgenden Anstieg ging. Dies machte das Rennen nach dem zweiten Wechsel noch spannend, da jeder auf dem kurzen Wendepunktstück nach einem Laufkilometer seinen Abstand zum Vordermann und zu den Verfolgern sehen konnte und jeder noch versuchte, bei steigenden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein Plätze gut zu machen. Im Ziel konnte sich Daniel mit einer Zeit von 1:03:35h über den Sieg in der Bayernliga freuen, gefolgt von Steffen mit 1:05:26h auf Platz 6, Henri mit 1:05:34h auf Platz 9 und Michael mit 1:06:07 auf Platz 10.

Diese solide Mannschaftsleitung ermöglichte auch den ersten Tagessieg der Saison in der Mannschaftswertung!

David siegt beim Cross Triathlon in Friedrichroda

Am letzten Wochenende stand für David sein Heimattriathlon in Friedrichroda auf dem Rennprogramm. Der Crosstriathlon führt die Teilnehmer von Friedrichroda durch den Thüringer Wald hinauf auf den Rennsteig. Das sorgt für einige Höhenmeter, ansonsten erfordert die Radstrecke vom Fahrer keine technischen Glanzleistungen, da es meist auf relativ breiten Wald & Schotterwegen vorwärts geht. Die zu bewältigende Strecke ist annähernd mit einer klassischen Olympischen Distanz vergleichbar (800 Schwimmen / 45 MTB / 10 Laufen), aber aufgrund des MTB Anteils ist der Zeitbedarf bei solch einer Crossveranstaltung höher.
Das besondere in Friedrichroda ist das Schwimmen im Freibad mit Jagdstart. Die Athleten starten alle einzeln im Abstand von 20sek. Das hat zur Folge, dass man während des Rennens nie so recht weiß an welcher Stelle man liegt und dadurch jeder einfach sein eigenes Tempo machen muss. David startet in der ersten Hälfte des Startfeldes und konnte sich schnell alle vor ihn gestarteten Teilnehmer überholen. Doch auf der ersten von 2 Radrunden musste er Toni Brunner vom SG Adelsberg ziehen lassen. Erst auf der mit vielen Steigungen garnierten Laufstrecke konnte David sich wieder an die Spitze des Starterfelds setzen und seinen Sieg herauslaufen.

2. Platz beim zweiten Wettkampf der Erdinger Alkoholfrei Triathlon Liga Bayern

Am 11.07. fand am Tegernsee der 2.Wettkampf der Erdinger Alkoholfrei Triathlon Liga Bayern statt. Für den ASK waren bei der Veranstaltung über die olympische Distanz Daniel, Henri, Raik und Steffen am Start. Aufgrund der hohen Temperaturen der letzten Tage hatte sich der Tegernsee so aufgewärmt, dass gerade nicht mehr mit Neo geschwommen werden durfte und so begaben sich die vier mit den anderen Startern der 2. Bundesliga, Regionalliga und sonstigen Teilnehmern nach dem Startschuss auf den Weg zum anderen Seeufer, wo die Räder auf die Athleten warteten. Daniel konnte sich hierbei gleich im vorderen Bereich platzieren und entstieg dem See als erster des Vereins nach 22:21 Minuten. Mit einer Schwimmzeit von 23:37min folgte Steffen wenig später. Raik beendete die erste Disziplin nach 26:29min, dicht gefolgt von Henri mit 28:13min. Auf der anspruchsvollen Radstrecke konnte Daniel dank seiner Erfahrung aus früheren Bundesligarennen in der zweiten Radgruppe gut mithalten und mit dieser zur ersten Radgruppe aufschließen. Dank dieser guten Leistung konnte er bereits nach einer Renndauer von 1:22:50h in seine Laufschuhe wechseln. Steffen tat sich ein wenig schwerer und konnte seine erste und zweite Radgruppe erst am Berg und dann nach einem harten Antritt nicht halten, jedoch mit der dritten dann wieder zur zweiten aufschließen und nach 1:30:53h sein Rad abstellen. Raik fand ebenfalls eine Radgruppe, die jedoch leider nicht an einem so hohen Tempo interessiert war, jedoch auch seine Ausbruchversuche zu nichts machte. Trotzdem gelang ihm mit 1:32:40h eine gute Radzeit und er konnte auf Steffen Boden gut machen. Henri erwischte nach dem Schwimmen ebenfalls eine langsamere Radgruppe und begab sich nach 1:35:28h auf die Laufstrecke.

Auf den abschließenden etwas mehr als 10km kämpften sich die vier durch die Hitze und den bergigen Laufkurs und rangen dabei mit sich und jedem Platz. Daniel konnte diesen Kampf als erster nach einer Gesamtrenndauer von 2:11:11h beenden. Steffen konnte kurz vor der Ziellinie noch einen Platz in der Liga gut machen und überquerte als zweiter ASKler mit einer Zeit von 2:16:40 die Ziellinie. Mit 2:18:03h konnte Raik sein Rennen ebenfalls erfolgreich beschließen. Henri rundete das Mannschaftsergebnis mit seiner Wettkampfdauer von 2:19:04h ab und bei der Siegerehrung machten sich die Strapazen auf der Laufstrecke bezahlt, da sich die vier über den zweiten Platz in der Bayernliga freuen konnten.

Christian finished den Ironman Frankfurt

Bei seinem Ironman-Debüt in Frankfurt finishte Christian Heger in sensationellen 9:46:19 Stunden und verpasste eine Hawaii-Qualifikation in seiner Altersklasse nur um knapp 10 Minuten. Anvisiert war eine Zeit unter 11 Stunden, im günstigsten Fall rechnete er sich eine 10:30 aus, aber dass es so gut lief, hat den Wahl-Münchner selbst überrascht.

Ganz so zufällig kam dieser Erfolg dennoch nicht zustande. Seit Februar 2010 wird Christian Heger von Markus Kneip, dem Macher des Phönix
Triathlon Teams und Trainer des Profi-Triathleten Michael Göhner, trainiert.

Christian Heger: „Die professionelle Unterstützung mit Leistungs-diagnostik und das Training nach Plan haben sich wirklich ausgezahlt. An dieser Stelle möchte ich Markus auch noch einmal persönlich DANKE sagen. Er hat mich wirklich perfekt auf diesen Tag X vorbereitet. Ebenso gilt mein Dank Lenz Westner und Tobias Marzin von der Sportschule Puch FFB, meinem Schwimmtrainer Stefan Sponer für Ihre Unterstützung sowie Nils Grote und Dr. Feil von Ultra Sports. Sie haben mich in Sachen Ernährung top beraten, sodass mir im Wettkampf nie die Energie ausging.“

Guter Schwimm-Split trotz Neoverbot

Vor allem in seiner “Problem-Disziplin“ Schwimmen musste der Triathlon-Rookie hart arbeiten, konnte aber im Laufe der Saison immer bessere Schwimmleistungen bei Testwettkämpfen abrufen. Zudem profitieren schwächere Schwimmer ja von einem Neoprenanzug mehr als stärkere Schwimmer. Aufgrund der anhaltenden Hitzewelle in Deutschland kam aber die erste schlechte Nachricht zwei Tage vor dem Wettkampf in Frankfurt: Neoverbot.

Davon unbeeindruckt spulte Christian Heger dennoch den Schwimm-Split in 1:09:57 ab. „Diese Schwimmzeit hätte ich vor ein paar Monaten nicht für möglich gehalten“, sagt der Hobby-Triathlet. Nach dem ersten Wechsel ging es dann auf die um 5 Kilometer verlängerte Radstrecke.

„Die erste Runde bin ich etwas zu schnell angegangen und hab dann etwas Tempo raus genommen. Im Grunde habe ich mich aber an die Empfehlung meines Trainers gehalten: GA1-GA2. Und auch die Laufräder, die ich mir für das Rennen geliehen hatte, haben mir einiges an Zeit gespart.“ 

Scheibchenweise Druck machen

Der Vorteil der 80 Millimeter-Felgen vorne und der Scheibe hinten sei vor allem ab Tempo 35 deutlich zu spüren gewesen: „Ich konnte in der Ebene und bergab deutlich mehr Druck machen“, schwärmt Christian Heger. „Nur bei Steigungen habe ich dann das zusätzliche Gewicht etwas gespürt. Ich denke, ein paar Prozent hat mich das gekostet, aber insgesamt werde ich beim Radfahren mit dem Laufradsatz gut 10 Minuten eingespart haben. Dazu beigetragen hat hier natürlich aber auch mein von Komsport perfekt eingestelltes Kuota Kueen-K Zeitfahrrad.“

Nach über 6 Stunden ging es dann auf die Laufstrecke. Christian Heger konnte beim Marathon zeigen, dass er ursprünglich aus dem Laufsport kommt. Der Laufsplit war mit 3:13:12 dann auch das Glanzstück des ASKlers. Insgesamt war dies die 36. beste Laufzeit aller Teilnehmer. Zum Vergleich: Der Profi-Triathlet Lothar Leder war nach den über 180 Radkilometern im Marathon gerade einmal 2 Minuten schneller als Christian Heger.

Mit dieser abschließenden Laufleistung belegt Christian Heger bei seinem Ironman-Debut den 105. Platz in der Gesamtwertung und den 13. Platz in seiner Altersklasse. „Es war ein Wahnsinnstag und ein unglaubliches Erlebnis, aber ob ich das noch mal mache, kann ich heute noch nicht sagen. Die nächsten 4-6 Wochen werde ich mich erstmal erholen und auf keinen Fall laufen.“

Zweiter Landesliga Süd Wettkampf in Waging am See

Sonntag der 27.06. war Auftakt für das zweite und letzte Rennen der Landeliga Süd in Waging am See. Diesmal starteten Willi, Henri, als Ersatz für Steffen, und Patrick auf der Olympischen Distanz.

Eine Viertelstunde nach der Sprintdistanz erfolgte nun auch der Start für die drei Athleten des ASK. Zuerst musste eine 500m lange Rundkursschwimmstrecke drei mal absolviert werden, die durch 2 Landgänge zusätzlich Kräfte zehrte. So entstiegen Henri und Patrick dem See nach etwa 21 Minuten, knapp gefolgt von Willi.

Auf der im Anschluss folgenden, landschaftlich sehr reizvollen Radstrecke mit 460 Höhenmetern, die Willi und Patrick wohl nur zu gut an das Land der tausend Hügel erinnerte (Challenge Kraichgau Anfang Juni), konnte Patrick seine Leistung vom ersten Wettkampf wieder unter Beweis stellen, diesmal jedoch ohne "Anhängsel", da Winschattenverbot herrschte. So absolvierte er die 42km lange Radstrecke, die sich auf 2 Runden um den See erstrecke, in einer Zeit von 1:09h. Kurz darauf folgte Henri und im Anschluss  Willi mit einer Zeit von 1:19h auf dem Rad.

Beim abschließenden Lauf über 10km setzte die Sonne allen drei Athleten, auf der meist schattenfreien und doch sehr bergigen Strecke, zu.  Dennoch schaffte es Henri noch Patrick einzuholen und überquerte so als Erster vom ASK die Ziellinie in einer Zeit von 2:13h und sicherte sich damit den 17. 

Platz. Wenig mehr als 2 Minuten später folgte ihm schließlich Patrick mit einem Ziesprint, bei dem er noch einen Platz in der AK gewinnen konnte und erreichte damit Platz 23 im Gesamtklassement. Trotz plagender Wadenkrämpfen erzielte Willi eine ordentliche Laufzeit von 51 Minuten und erreichte als Gesamt 79. mit einer Zeit von 2:36h das Ziel.

Nun gilt es noch abzuwarten, wie sich die Leistungen auf die Platzierung in der Landesliga auswirken wird.

ASKler bewähren sich in der Erdinger Alkoholfrei Triathlon Liga Bayern

Am Wochenende vom 19./20. Juni fand in Trebgast in der Nähe von Kulmbach die ersten beiden Wettkämpfe der Erdinger Alkoholfrei Triathlon Liga Bayern statt. Die Doppelveranstaltung aus Sprint- und Staffeltriathlon war für die vier Athleten des ARITHNEA Team ASK München Süd die erste Herausforderung der Saison. Beim Sprinttriathlon Samstagnachmittag galt es, gegen 8 weitere Teams aus Bayern zu bestehen. Nach dem Startschuss konnten sich Daniel Müller, Olaf Kleidon und Steffen Hase gleich eine gute Ausgangslage für das windschattenfreie Radfahren erarbeiten. Hierbei gelang es den dreien, einige Starter aus dem eine Minute früher gestarteten Feld der Regionalliga einzuholen und auf der Radstrecke gut im Feld mitzufahren. Raik Drescher kam ebenfalls kurz danach aus dem Wasser und konnte ebenfalls von einer Radgruppe profitieren. Die Radstrecke erwies sich für alle als durchweg anspruchsvoll, da auf den 2 Radrunden ein Berg von beiden Seiten zu überfahren war. Während auf der ersten Runde von vielen noch für Tempo gesorgt wurde, konnte in der zweiten Runde das hohe Tempo nicht immer gehalten werden.

Daniel konnte seine gute Position vom Schwimmen auch übers Radfahren behaupten und als erster der vier die Laufschuhe schnüren. Wenig später folgte Olaf, dicht dahinter Steffen, der zwar aus Olafs Radgruppe gefallen war, aber eine weitere Gruppe kurz dahinter halten konnte. Raik begab sich als vierter des Teams auf die Aufholjagd auf der Laufstrecke. Auf dem Laufkurs, der in drei Runden um den See führte, konnte Steffen noch Zeit gut machen und als erster der Mannschaft nach 57:47min die Ziellinie als Zehnter überqueren. Auf dem 12. Platz folgte Daniel mit 58:15min, kurz dahinter Olaf als 15. mit 58:47min. Raik blieb mit 59:51min ebenfalls unter der Marke von einer Stunde und konnte dank der zweitschnellsten Laufzeit der Bayernliga mit dem 19. Gesamtrang das gute und ausgeglichene Mannschaftsergebnis abrunden. Mit diesem Gesamtergebnis landete das Team punktgleich mit dem MRRC München auf dem dritten Gesamtrang.

 

Am nächsten Morgen stand der Staffeltriathlon statt, bei dem alle vier die Strecke von 600m Schwimmen, 8km Radfahren und 2km Laufen nacheinander absolvieren mussten. Als Staffelholz diente hierbei der Zeitnahmechip, der beim Wechsel übergeben werden musste. Das Rennen eröffnete Steffen, der jedoch leider beim Schwimmen nicht in der Spitzengruppe mitschwimmen konnte und so die gute Radgruppe verpasste. Stattdessen fand er einen weiteren Mitstreiter der Regionalliga, mit dem er die 8km bewältigte. Nach dem abschließenden 2km-Lauf übergab er auf Platz 7 liegend an Raik, der gleich im Wasser auf Platz 5 vorschwamm. Dies bescherte ihm jedoch auch ein Einzelrennen auf dem Rad, da sich keine Gruppe bildete. Trotz dessen konnte er den Abstand weiter verringern und beim Laufen ebenfalls Zeit gut machen, so dass Olaf zwar als Fünfter übernahm, jedoch im Verlauf der 600m zwei Konkurrenten überholen konnte und als Dritter auf die Radstrecke ging. Diese Position baute er bis zum vierten Wechsel an Daniel konsequent aus. Daniel konnte im Wasser nochmals den Rückstand auf die Spitze verringern und mit einem Athleten der Regionalliga aufs Rad wechseln. Dort gelang es ihm, die 3. Position zu festigen und die folgenden Mannschaften auf Distanz zu halten. Da beim Laufen abzusehen war, dass der Rückstand auf die zweitplatzierte Mannschaft zu groß  war, lief er das Rennen kontrolliert zu Ende und überquerte nach einer Gesamtwettkampfdauer von 2:00:18h die Ziellinie. Damit konnte unser Ligateam an diesem Tag den alleinigen dritten Platz behaupten und eine gute Ausgangsposition für die nächsten Rennen schaffen.

 

Erster Wettkampf der Landesliga Süd

Am 13.06. gingen Willi, Patrick und Steffen beim ersten Wettkampf der Landesliga Süd im niederbayerischen Triftern an den Start. Nach dem separaten Mannschaftswettkampf der 2.Bundesliga konnten die Drei ihre Fähigkeiten in den hinteren Startgruppen des Volkstriathlons unter Beweis stellen. Willi durfte hierbei als erster seine 500m im Freibad von Triftern absolvieren und konnte nach guter Schwimmleistung zum Rad wechseln. Trotz der Neuerung der Windschattenfreigabe fand er jedoch leider niemanden in seinem Tempobereich, mit dem er sich die Arbeit auf dem Rad hätte teilen können und musste die 22km alleine bestreiten. 15 Minuten nach Willi begann das Rennen auch für Patrick und Steffen. Steffen konnte hierbei nach seiner Paradedisziplin als erster der Startgruppe aufs Rad wechseln, wodurch er allerdings auch die ersten Kilometer allein bestreiten musste. Allerdings konnte Patrick seinen kleinen Rückstand im Wasser schnell aufholen und am Ende des Berges, der die 11km Runde fordernd machte, zu Steffen aufschließen. Danach konnten die beiden mit zwei weiteren Mitstreitern gemeinsame Sache machen. Patrick hielt hierbei das Tempo der Gruppe hoch und sicherte den beiden ASKlern eine gute Radposition, auch wenn Steffen zum Ende der zweiten Runde nach einem Antritt den Schluss verlor und die letzten Kilometer der Radstrecke allein bewältigte. Diesen Rückstand konnte er jedoch beim abschließenden 6km-Lauf dank schnellem Anlaufen bald wieder schließen. Auf der Laufstrecke, die als 2km-Wendepunktstrecke angelegt war, begegneten sich die drei ASK-Athleten immer wieder und konnten sich gegenseitig motivieren, wodurch die Welle der Laufstrecke deutlich leichter zu überwinden war. Dank seiner früheren Startgruppe erreichte Willi nach 1:17:27h als 68. der Gesamtwertung das Ziel. Wenig später folgte Steffen, der sich mit 1:06:43 den 9. Platz sichern konnte. Patrick wurde für seine Arbeit auf dem Rad belohnt und konnte trotz der Mehrleistung sein "Daueranhängsel" hinter sich lassen und nach 1:10:04 als 25. die Ziellinie überqueren.

 

Christian beim ITT Ferropolis unter den Top 10

Christian mit dem Erstplazierten Raynhard Tissink

In Vorbereitung auf den Ironman Regensburg stand für Christian vor einmaliger Kulisse ein wichtiger Formtest über die Mitteldistanz an. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 30 Grad wurde pünktlich um 11 Uhr mit dem Start der Profis der Wettkampf eröffnet. Christian startete in der zweiten Welle 5 min. später und verließ den klaren Grenimer See nach 33 min. und konnte sich auf der ersten von drei Runden auf dem flachen Radkurs nach vorn arbeiten. Nach 30 km wurde die Aufholjagd durch einen Sturz in einer Kurve unterbrochen. Bis auf ein paar schlafraubende Schürfwunden blieb er aber unverletzt und konnte nach kurzem Radcheck der Kampfrichter den Wettkampf fortsetzen. Seine Leistung schien dies nicht zu beeinflussen, denn er konnte sich trotz Sturz mit einer Radzeit von 2:24 h im vorderen Bereich platzieren. Beim abschließendem Halbmarathon konnte Christian seine gute Laufform bestätigen und mit der viert besten Laufzeit aller Teilnehmer noch einige Konkurrenten hinter sich lassen.Am Ende stand ein 10. Platz gesamt und ein 3. Platz AK. Die 1:26 h beim Laufen und 4:29h Gesamtzeit lassen auf einen guten Trainingszustand schließen, auch wenn bis zum Saisonhöhepunkt Anfang August noch etwas Zeit vergeht.

David beim 70.3 Switzerland erfolgreich

Während Willi, Patrick und Steffen in Kraichgau die Mitteldistanz bestritten, weilte David bei hochsommerlichen Temperaturen am Zürichsee. Die kleine, aber gut besetzte Gruppe der Profis startete 08:55, kurz danach folgte die Startgruppe der Frauen und anschließend kamen schon die ersten Altersklassenfelder der Herren. Der Schwimmstart verlief auch durch die lange Startlinie sehr angenehm, sodass David sich schnell aus dem großen Gewimmel lösen konnte und sich dann in einer kleinen Gruppe wiederfand. Nach etwas enttäuschenden 30:50min ging es dann endlich auf die mit steilen Anstiegen gespickte Radstrecke. Motto: Kette Rechts – so konnte er die ersten 10km zügig bewältigen und die meisten der 17 vor ihm aus dem Wasser gewankten Kontrahenten bereits überholen. Nachdem die Radstrecke die ersten Kilometer flach am Zürichsee entlang ging, folgte nach einer scharfen Linkskurve ein in Serpentinen geschlungener Weg hinauf in die schweizerischen Voralpen. Bei den mit zum Teil 15% steilen Passagen musste die Kette bei allen Athleten von ihrem rechten Platz weichen.

Nachdem 2 Runden absolviert waren rollte David der fast leeren Wechselzone entgegen. Leider wurde durch die Sprecher nicht bekanntgegeben auf welchen Platz man sich zu dem Zeitpunkt befand, sodass er hinsichtlich seiner aktuellen Platzierung etwas orientierungslos in den Lauf startet. Um den hinter ihm Heraneilenden davon zu laufen ging er die ersten 5 Kilometer viel zu schnell an. Es folgten 10 sehr harte Kilometer, die ihren Tiefpunkt erreichten, als die Ruf der Natur David ereilt. Einen kurzen Abstecher im Dornenbusch später konnte er wieder gut in den Lauf zurück finden und erneut verlorene Plätze gutmachen. Glücklich, erschöpft, von der Sonne gezeichnet und immer noch unwissend über seine momentane Platzierung überquerte David nach 4:25h die Ziellinie in Rapperswil. Mit dieser Zeit wurde er 29ter in der Gesamtwertung und 3ter in seiner Altersklasse. Der Slot für die WM der Ironman70.3 Serie in Clearwater war somit gelöst!

ASKler meistern Challenge Kraichgau

Am 06.06. starteten Patrick, Christian, Willi und Steffen bei der Challenge Kraichgau. Entgegen dem bescheidenen Wetter die Woche zuvor konnten sich die vier über hochsommerliche Temperaturen und strahlenden Sonnenschein freuen. Patrick durfte sich als erster vom ASK mit der ersten Startgruppe auf den Kampf gegen die Uhr begeben und entstieg dem Hardtsee nach 28:55min. Steffen, der mit der zweiten Startgruppe auf die 1,9km ging, folgte ihm mit einer Schwimmzeit von 27:26min. Willi und Christian wechselten nach 34:11 min bzw. 34:45min zur zweiten Disziplin. Leider begann das Rennen für alle gleichsam mit einem verwirrenden Startschuss, der bereits fiel während die Kanuten im Wasser noch die Startaufstellung sortierten und daher einige noch vor der Startlinie trieben und andere das Startsignal gar nicht als solches wahrnahmen.

Bei der zweiten Disziplin ging es für das Quartett nach einer ebenen Einrollphase auf den landschaftlich schönen und physisch herausfordernden, welligen Radkurs. Hierbei wurden alle von den vielen, begeisterten Zuschauern in den vielen Stimmungsnestern angefeuert. Auch die Verpflegung ließ trotz der hohen Temperaturen kaum Wünsche offen. Patrick begab sich nach 2:26:08h in die zweite Wechselzone, wo die vielen Helfer sofort seine Rad in Empfang nahmen und er sich seinen Laufbeutel schnappen konnte. Steffen folgte ihm mit einer Radzeit von 2:38:32h, Christian mit 2:45:56h. Willi musste den vielen Höhenmetern und den Temperaturen auf der Radstrecke noch Tribut zollen und kam mit Oberschenkelkrämpfen nach 3:20:21h in die Wechselzone.

Entlang der Laufstrecke hatten sich erneut zahlreiche Zuschauer gesammelt und feuerten die Teilnehmer auf großen Teilen der 7km-Laufrunde bei ihrer Suche nach den schattigen Stellen der Strecke an. Nach einer Laufzeit von 1:49:17h erreicht Patrick als erster vom ASK nach 4:47:55h das Ziel. Steffen und Christian blieben mit 4:50:10h und 4:57:14h ebenfalls unter der 5h-Marke. Einzig Willi genoss die tolle Atmosphäre aufgrund anhaltender Krämpfe länger und überquerte die Ziellinie nach 6:39:00h.

ASKler testen Form beim Münchner Stadttriathlon

Um ihre aktuelle Form zu bestimmen haben sich Patrick, Maik und Raik am Sonntag bei der vom MRRC veranstalteten Sprintdistanz probiert.

Die drei starten bei dem im Einzelstart durchgeführten Rennen fast zeitgleich und so kam es auch, dass sie sich in der Wechselzone wiedersahen. Bei der zweiten Disziplin ließ Patrick nichts anbrennen und raste einfach auf und davon. Maik und Raik absolvierten den Radkurs fast gleich schnell. Negativ war, dass beide nach der ersten Radrunde falsch abbogen und auf einmal viel zu früh vor der Wechselzone standen. Dieser Fehler kostete wertvolle Sekunden.  Beim Laufen konnte vor allem Raik in seiner Lieblingsdisziplin noch einmal Plätze gut machen.

Insgesamt sind alle drei mit ihrem Ergebnis zufrieden. Sie blieben in einem sehr starkem Starterfeld alle unter 1h und konnten in der Mannschaftswertung einen soliden 8. Platz erreichen.  Für Patrick geht es am Wochenende bei der Mitteldistanz im Kraichgau weiter, wo auch Steffen und Willi am Start sein werden.

 

Willi und Steffen in Amberg

Am 13.05. beim City Triathlon Amberg startete Willi seine Wettkampfsaison und Steffen versuchte noch ein bisschen Wettkampfhärte vor der Challenge Kraichgau zu sammeln. Für die Härte tat das Wetter auch sein bestes, da kurz nach Steffens Start in der ersten Startgruppe im Freibad von Amberg zu den kühlen 13°C noch Regen dazukam. Nach 25:30min für 1600m-Schwimmen - die Rundenzähler am Rand hatten sich leider um 100m vertan - und Wechsel nahm Steffen die 2 Runden der höhenmeterreichen Radstrecke in Angriff. Willi durfte sich zu diesem Zeitpunkt noch ein wenig gedulden, da die zweite Startwelle noch warten musste, bis der letzte Starter der ersten Gruppe das Becken verlassen hatte. Nach dem Schwimmen der zweiten Gruppe ging es für ihn ebenfalls auf die immer noch verregnete Radstrecke. Leider musste er jedoch bereits nach einer Runde sein Rennen aufgrund eines Defektes beenden.

Besser ging es da Steffen, der nach durchwachsenen 1:12:24 in seine Laufschuhe schlüpfte. Nachdem sich seine Muskulatur nach der Kälte beim Radfahren wieder ein wenig aufgewärmt hatte, konnte er sich auf der mit ca.9km etwas zu kurzen Laufstrecke auch noch ein paar Plätze nach vorne arbeiten und nach 2:13:21 das Rennen beenden und verdient sich dem leckeren Kuchenbuffet widmen.

Willi unterwegs auf dem Rennsteig

Am 08.05. hat Willi den Halbmarathon auf dem Rennsteig in Angriff genommen. Der Rennsteig ist der Höhenweg des Thüringer Waldes. Willi bewältigte den Crosslauf  bei bestem Laufwetter und Temperaturen bis zu 10°C über die Halbmarathonstrecke in 1:53h. Der Rennsteig ist der Thüringer Höhenweg und dementsprechend kann man das Profil der Strecke als schwierig beschreiben. Entspannung gibt es erst auf den letzten 3km, wo es bergab ins Ziel geht. Als Debütant auf dem Rennsteig musste Willi sich aus der letzten und sechsten Startgruppe durch das Feld arbeiten. Denn die über 6000 Starter auf der Halbmarathondistanz waren für den schmalen Rennsteig das Maximum an Sportlern, die dort Platz haben. Am Ende war Will mehr als 30min hinter dem Sieger Stefan Hubert, der die Strecke in 1:10:18h absolvierte.  Juliane Trotzke wurde in 1:22:54 schnellste Frau auf der Halbmarathonstrecke.

Steffen und Raik testen Laufform

Steffen und Raik haben den Sonntag genutzt um beim Münchner Frühlingslauf zu starten.  Obwohl Steffen bereits am Freitag den MaiTriathlon absolviert hatte,  konnte er trotz des warmen Wetters sein Ziel unter 1:30h zu bleiben umsetzen und lief nach 1:27:01  auf einem gutem 26. Platz ins Ziel ein.

Raik probierte sich über die 10km, bei denen er anfangs das Rennen anführen konnte. Letztendlich verließen ihn aber ein wenig die Kräfte, sodass er nach 35:19 als Zweiter das Ziel erreichte.

 

 

Distanz

Zeit

Platz gesamt

Platz AK

Steffen Hase

Halbmarathon

1:27:01

26.

7.

Raik Drescher

10km

0:35:19

2.

1.

 

 

MaiTri an der Universität der Bundeswehr München

Am 07.05. fand an der Universität der Bundeswehr München der alljährliche MaiTriathlon als gemeinsamer Trainingswettkampf statt. Alex, Patrick und Steffen nutzen die Gelegenheit, um die Form anzutesten. Nach dem Regen die letzten Tage konnten sich die drei hierfür auch über trockene Bedingungen freuen.

Nach der Auftaktdisziplin über 800m im Hallenbad ging für Steffen als erster der Drei nach 11:02 min auf die komplett ebene Radstrecke. 1:06 min später folgte Alex und machte gut Druck, so dass er nach 42:12 min und 1:20 min vor Steffen bzw. 1:25 min vor Patrick die zweite Wechselzone erreichte. Patrick konnte beim Radfahren nach einer Schwimmzeit von 12:32 min auf dem Rad ebenfalls Boden gut machen. Nach dem abschließenden 5-km-Lauf erreichte Alex nach 57:59min als Vierter das Ziel. Steffen folgte als Fünfter 19 sec später und Patrick durfte sich mit einer Gesamtzeit von 01:01:18 h über den 10. Platz freuen.

Melli erfolgreich auf Duathlon-Tour

Der klassische Saisonstart beim Duathlon in Hilpoltstein ist seine Reise - wie so oft - Wert gewesen. Nach 10 Jahren konnte Melli das Rennen auch einmal wieder für sich entscheiden. Vom Start weg bekam sie von ihren Mitstreiterinnen "freien Lauf" und konnte das Rennen nach ihrem Geschmack gestalten. Nachdem die starke Radfahrerinnen bei der zweiten Disziplin nicht aufgefahren waren, konnte Melli den 2. Lauf sehr gemütlich heim laufen.

Keine 24 Stunden später erfolgte mit ziemlich lädieren Muskeln der Start beim Duathlon in Sulzbach-Rosenberg. 2. Rennen 2. Platz - mehr war beim Duathlon Sulzbach-Rosenberg nicht drin. Dass innerhalb von 24 h zwei Duathlons nicht gut gehen können war eigentlich im Vorherein klar. Nach dem gelungenen Start in Hilpoltstein, galt der zweite Start dem harten Training. Team Wechselszene hatte Melli netter Weise eingeladen und so nahm sie die Einladung gerne an. Auch hier war sie vor 10 Jahren das letzte Mal am Start und konnte sich damals ebenfalls über den 2. Platz freuen. Dass mit einem Duathlon in den Beinen ein 2. Sieg kaum zu machen ist war klar - aber auch nicht weiter schlimm. Die schöne und liebevolle Veranstaltung hätte gutes Wetter verdient, denn die Sieger und Platzieren wurden mit einer sehr netten Siegerehrung belohnt.

Melli in Patagonien erfolgreich

Melli erreicht mit Team Herbertz Deutschland überglücklich einen  Stockerlplatz beim härtesten Expeditions Rennen der Welt

Bei ihrem ersten Adventurerace landete Melli zusammen mit dem Team Herbetz – Deutschland völlig überraschend auf dem 3. Platz. Am 16. Februar überquerte das Deutsche Team von Marc Pschebizin nach 145h und 6 min in Porto Williams (Süd Patagonien/Chile) überglücklich die Ziellinie. Schneller waren nur die erfahrenen, eingespielten Teams Helly Hansen (GBR) und Spanien. Das Ziel das Rennen zu finishen, hat das Team mit dem 3. Platz bei weit übertroffen. Die Leistung verdient die hohe Anerkennung, da außer dem erfahrenen Marc Pschebizin noch keiner im Team je ein Adventurerace bestritten hat.

 Auf den 600 km durch die einsame meist „gnadelose“ Wildnis durch Südpatagonien wurde den Athleten alles abverlangt. Non Stop sind die Teams eine Woche lang dem rauen patagonischen Klima ausgesetzt. Die Orientierung im Gelände ist extrem schwer, da es weder Wege noch Pfade gibt. Allein Karte und Kompass standen den Teams für das aufsuchen der kürzesten Route und der Checkpunkte zur Verfügung. Bei Windgeschwindigkeiten von über 125 km/h  waren die Teams mit dem Kayak auf dem Wasser oder auf dem Bike. Bei  Schneetreiben ging es zu Fuß über mehrere Pässe. 100 km sind die Athleten durch tiefe Sümpfe gelaufen, haben unzählige Bäche und Biberdämme überquert und sich durch die undurchdringbaren Urwälder Patagoniens geschlagen. „ „Einfach nur Hardcore – härter geht’s nicht.“ „ Man begibt sich eine Woche sowohl physisch als auch psychisch am Rande des Machbaren.“ so lautete das Resumee Melanies und des erfahrenen Teamchefs, der schon viele Rennen hinter sich hat. Den beiden ist sonst kein Weg zu weit, kein Berg zu hoch und kein Wetter zu schlecht. „Wir sind zwar völlig erschöpft aber überglücklich das Ziel des härtesten Rennens erreicht zu haben.“ Das schafften bislang weniger als die Hälfte der Teams in der Geschichte des Rennens.

Melli beim Expeditionsrennen Patagonien

Der geruhsame Winter nimmt ein plötzliches Ende. Auf geht's ans andere Ende der Welt, zum längsten und härtesten Expeditionsrennen auf dem Planeten. Mit dem Anruf von Teamchef Marc Pschebizin mit seinem Team das Wenger patagonia expedietionrace zu bestreiten und dem "Ja" von meinem Chef sowie meiner lieben Kollegen endete meine Winterruhe prompt. Seit dem Zeitpunkt wird mehr rotiert als gedacht, denn das Rennen musste binnen 3 Wochen vorbereitet werden. Das ist in diesem Fall nicht so leicht, denn die Materialschlacht braucht viele Dinge, die man so nicht unbedingt im Kühlschrank oder Keller hat. Die Disziplinen Paddeln, Trekking und MTB sowie Abseilen und Klettern stehen auf dem Programm mit samt dem Equipment.

 

Die Firma Herbertz, aus Solingen ermöglicht unseren Team dieses einzigartige Abenteur in Angriff zu nehmen.

Ohne die vielen Materialsponsoren, wie Powerbar Skinfit, Edelrid, Salomon, Garmin, Prijon und Katadyn wäre ein solches Unternehmen unmöglich. Insgesamt müssen wir rund 300 kg Gepäck verteilen. Am 9. Februar startet das 8 tägige Rennen am südlichsten Zipfel der Welt. Im sagenumwobenen Feuerland, werden dann rund 60 internationale Topathleten durch die einzigartige Landschaft Patagoniens beim – laut Veranstalter – »härtesten und südlichsten Abenteuerrennen, das je auf unserem Planeten stattgefunden hat« kämpfen. Das Teilnehmerfeld umfasst Teams aus Ländern wie Deutschland, England, den USA, Japan, der Schweiz, Brasilien, Chile, Kanada, Russland, Spanien, Argentinien und Finnland.

Das amerikanische Calleva-Team verirrte sich im letzten Jahr in den Weiten Patagoniens und musste geborgen werden, nachdem es sich tagelang von Beeren ernährt hatte. Ich hoffe das wird uns erspart bleiben;-)

Das diesjährige Event findet im Rahmen der Zweihundertjahrfeiern Chiles statt. Die Athleten treten in die Fußstapfen der berühmten Entdecker Fernando Magellan und Charles Darwin und müssen über 600 Kilometer in den Disziplinen Trekking, Kayaking, Klettern und Mountainbiking zurücklegen. Schneebedeckte Berge der Darwin-Range, der sagenumwobene Beaglekanal, malerische Fjordlandschaften und das typische, in allen Farben schillernde Torfmoos bilden die Kulisse.

 

Laut Veranstalter Stjepan Pavicic eine einzigartige Herausforderung. »Für die Athleten soll sich die Strecke dabei immer an der Grenze des Machbaren bewegen. Durchschnittlich erreichten in der Geschichte der Veranstaltung nicht einmal 50 Prozent der Teilnehmer die Ziellinie. Beim letztjährigen Rennen lag die Quote sogar unter 30 Prozent. Wir sind gespannt auf das kommende Rennen.«

 

»Für dieses Jahr haben wir bewusst eine Route mit historischer Bedeutung gewählt. Sie soll den Athleten alles abverlangen und Ihnen die entlegensten und ursprünglichsten Gebiete des chilenischen Patagoniens zeigen. Doch es geht bei dem Rennen nicht allein um die physische und mentale Herausforderung. Wir wollen der Welt auch die Botschaft senden, dass diese Region geschützt werden muss. Das diesjährige Rennen führt durch das Naturschutzgebiet \"Karukinka\" der Wildlife Conservation Society, ein Naturschutzreservat, dessen nachhaltige Entwicklung wir fördern. Wir hoffen dadurch, weltweit noch mehr Aufmerksamkeit für das Gebiet zu bekommen.«

 

Die chilenische Regierung und das Nationale Olympische Komitee Chiles unterstützen das Wenger Patagonian Expedition Race. Als einziges Abenteuerrennen weltweit genießt es somit eine Partnerschaft mit einem Nationalen Olympischen Komitee

Dank einer neuen Partnerschaft mit dem TV-Produzenten Hatch TV und dem Sportvermarkter Quattro Media ist dem Event eine hohe mediale Aufmerksamkeit gewiss. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 500 Stunden Fernsehübertragung in weit über 100 Länder (Teile des Berichts von Karl Groß,Mrac Pschebizin, Bike Sport News und PM)

 

Ihr könnt das Rennen und unser Team live unter www.patagonianexpeditionrace.com verfolgen.

 

Drückt uns die Daumen;-)

Wintertriathlonserie an der Universität der Bundeswehr

An der Universität der Bundeswehr fand zum 11. Mal die Wintertriathlonserie, bestehend aus 6 Wettkämpfen, statt. Mit Steffen, Olaf, Daniel, Patrick, Raik, Willi, Alex und Maik waren auch eine große Zahl an ASK-Starten mit bei dieser Veranstaltung. Bester in der Gesamtwertung wurde Steffen auf Platz 3 dicht gefolgt von Olaf auf Platz 5 und Daniel auf dem 10. Platz. Bei der WinTriS gibt es über den Winter verteilt 6 Wettkämpfe, bei denen 400m im Schwimmbad zu schwimmen sind. Nach einer Pause zum Umziehen folgt dann ein Bike & Run mit einem Jagdstart, bei dem die Zeitabstände vom Schimmen berücksichtigt werden. Diese Serie ist eine gute Abwechlung im Wintertraining und bietet regelmäßig die Möglichkeit den Trainingsfortschritt zu überprüfen.Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Hier sind die Ergebnisse der einzelnen Wettkämpfe und die Gesamtwertung zu finden.

Raik wird Crossläufer

Um etwas Akzente in das Wintertraining zu bringen hat Raik die beiden letzten Wochenenden genutzt um sich als Crossläufer zu versuchen. Am 23.01. wurde er in Altötting beim Lauf über 8500m trotz zu schnellen Starts guter 14. von 86 in 30:55 Minuten. Am 31.01. in München lief es beim 3. Münchner Stadioncross nicht ganz so gut. Nach turbulenter Anreise und ohne Spikes war auf winterlicher Strecke  nicht viel gegen die Spezialisten auszurichten. Ein 38. Platz von 94 in 13:32 über 3800m lässt Platz nach oben.